Warum ich keine Dauerreisende bin {+ innogy SmartHome Test}

Uluwatu - Tempel, einsame Buchten und der schönste Infinity-Pool auf Bali - Alila Villas Uluwatu, Strand

Jeden Morgen an einem anderen schönen Ort aufzuwachen, von überall auf der Welt zu arbeiten und möglichst weit weg von Alltag und Routine zu sein, klingt für Viele nach dem perfekten Traum. Für mich war es das nie. Nie wirklich. Denn unterwegs zu arbeiten und als digitaler Nomade durch die Welt zu reisen bedeutet auch an den schönsten Orten zu sein und nicht viel mehr zu sehen als nur das Hotelzimmer oder Cafés mit schnellem Internet sowie der Verzicht auf regelmäßige Treffen mit Freunden und Familie.

Einige haben hier sicher den richtigen Rhythmus gefunden (der allerdings auch aus Reise- und Arbeitsphasen besteht), aber für mich persönlich ist das nichts. Für mich sind die Zeiten zu Hause ein wichtiger Ruhepol. Zeit, in der ich das gesehene Verarbeiten kann und wieder Kraft und Lust auf neue Abenteuer sammeln kann. Zeit, die nur mir und meinem Freund gehört. In denen ich zu Hause an meinem Schreibtisch arbeiten und Blogartikel schreiben kann, ohne dass die Erlebnisse durch neue Sinneseindrücke auf Reisen längst verblasst sind.

Alles eine Frage der Balance?!

Nicht umsonst ist mein Wort des Jahres 2018 „Balance“. Balance zwischen Arbeit und Freizeit – die als Selbstständige oft schwer zu finden ist. Aber auch Balance zwischen Reisen und Zeit zu Hause. Auf Reisen mutiere ich immer ein wenig zum hyperaktiven Eichhörnchen. Ich will alles sehen, alles erleben, alles mit allen Sinnen aufnehmen. Das Leben in vollen Zügen genießen. Und dabei natürlich trotzdem meine Arbeit geschafft bekommen. Und natürlich perfekte Fotos, schöne Geschichten und tolle Videos mit nach Hause bringen. Sobald ich zu Hause bin, scheint sich die Welt ein wenig langsamer zu drehen. Die Gedanken und Eindrücke beginnen sich zu ordnen und ich genieße die Ruhe, die mein Leben auf dem Land mit sich bringt. Durchatmen. Kräfte sammeln. Nichts zu verpassen, wenn man mal ausschläft, Filme guckt und Stunden am Schreibtisch mit schreiben und Fotobearbeitung verbringt. Sich dafür richtig Zeit nehmen zu können.

Alles eine Frage der Balance – zu Hause Kräfte sammeln für das nächste Reiseabenteuer

Bei 183 Reisetagen im Jahr 2017 (also genau die Hälfte des Jahres) waren diese Phasen oft sehr kurz. Zwischen Sansibar und Bali lagen keine 24 Stunden um herunterzukommen, Zeit mit meinem Freund zu verbringen und neue Kraft zu schöpfen. 48 Stunden waren es zwischen Bali und Mallorca. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir die Firma innogy** die Möglichkeit gegeben hat, ihr SmartHome System zu testen. Denn so kann ich schon vom Flughafen die Heizung bereits auf Wohlfühltemperatur bringen und kann auch Licht, Türen und Rollläden mit der innogy SmartHome App noch von unterwegs steuern – gerade wenn mein Freund und ich zusammen unterwegs sind ein wahrer Segen. Genauso wie die Funktion „Virtueller Bewohner“, mit der man seine Anwesenheit über die Schaltung von Licht in verschiedenen Räumen zu verschiedenen Tageszeiten simulieren kann. Wie praktisch ist das denn? Aber mal von Anfang an:

Zu Hause im Blick mit innogy SmartHome

Was ist überhaupt innogy SmartHome? Gerade in Zeiten wo Amazon wie verrückt für die Sprachsteuerung Alexa die Werbetrommel rührt, ist das Thema Smart Home in aller Munde. Mal abgesehen davon, dass man mit Alexa* das innogy SmartHome-System auch steuern kann, geht es erst einmal ganz grundsätzlich um intelligente Haussteuerung – auch für und von unterwegs. innogy SmartHome ist modular aufgebaut. Alle Komponenten arbeiten Hand in Hand. Öffnet man beispielsweise die Terrassentür kann innogy die Heizung in dem Raum für diese Zeit herunterregeln. Apropros Heizung – die kann man selbst mit den ältesten Heizkörpern so automatisieren, dass sie konstant eine bestimmte Wohlfühltemperatur hält.

Immer auf Wohlfühltemperatur – sogar schon vom Flughafen aus steuerbar

Jeder kennt das Gefühl: „Hab ich das Licht angelassen? Die Heizung ausgemacht? Die Terrassentür nach dem Lüften verschlossen? All das kann man clever von unterwegs über die innogy SmartHome App einsehen und steuern. Genauso wie die eingangs erwähnte Heizung, die ich schon am Flughafen auf Wohlfühltemperatur bringe.

innogy SmartHome: Erster Eindruck und Installation

So sehr ich Technik liebe und gerne ausprobiere, ich muss zugeben, dass mir vor der Einrichtung von innogy ein wenig gegraut hat. Und so stand das Paket ein paar Wochen unangetastet in meiner Wohnung rum (okay ich war natürlich zwischendurch auch noch auf Reisen), bis ich mich an die Installation herangetraut habe. Dabei war die Sorge völlig unbegründet. Bis auf einen Fehler bei der Kopplung der Basisstation mit unserer Fritzbox, der sich durch einen anderen Steckplatz schnell und einfach beheben ließ und die Montage des smarten Heizkörper-Thermostats an unseren alten Heizkörper, war die Installation ein Kinderspiel.

Die Zentrale – das Herzstück von innogy SmartHome

Folgende Geräte habe ich in mein SmartHome System eingebunden:

  • Die SmartHome Zentrale* ist das Herz des Systems. Hier sind alle Geräte vernetzt und lassen sich so über die App oder den PC zu Hause steuern. Oder auch über den…
  • SmartHome Wandsender* , der wie ein Lichtschalter aussieht und mit dem ich alle Geräte auf einmal ausmachen kann. Ich habe den Wandsender übrigens direkt am Wohnungseingang (mit den beiliegenden Tesa-Powerstrips) angebracht.
  • Der SmartHome Zwischenstecker* ist für mich eins der Lieblingsteile meines Pakets. Hier kann ich jedes normale Gerät in ein smartes verwandeln. Aktuell ist bei mir gerade der Weihnachtsbaum angeschlossen – nerviges krabbeln hinter die pieksigen Tannenzweige entfällt damit. Außerdem kann ich damit auf Reisen meine Anwesenheit simulieren, indem ich ihn zu bestimmten Zeiten an und ausschalten kann, als wäre ich zu Hause. Mal sehen, wo der Stecker nach dem 6. Januar seinen Platz findet.
  • Weiteres Lieblingsgerät ist das SmartHome Heizkörperthermostat*. Damit lässt sich jede noch so alte Heizung in eine Klimaautomatik verwandeln, bei der ich die Raumtemperatur direkt am Heizkörper oder natürlich auch per App steuern kann. Also auch vom Flughafen! Yeyy!
  • Auch der SmartHome Tür- und Fenstersensor* ist für Reisende wie mich optimal. Einmal angeklebt, kann ich auch auf Reisen sehen, ob meine Türen und Fenster geöffnet werden und bekomme sofort eine Nachricht auf mein Smartphone. Aber nicht nur das: der Sensor kommuniziert auch mit angeschlossenen Heizkörpern und regelt nach Wunsch die Temperatur für die Zeit der Lüftung herunter. Wie smart!
  • Die Samsung SmartCam HD* nutze ich nur wenn mein Freund und ich beide zusammen auf Reisen sind. Sobald sie Bewegung in der Wohnung verzeichnet, bekomme ich eine Nachricht auf mein Handy, was hoffentlich nie passieren wird. Aber better save than sorry, oder?
Mein Weihnachtsbaum – smart gesteuert mit dem SmartHome Zwischenstecker

Wenn, dann: Szenarien mit der SmartHome App

Nach der technischen Einbindung der Geräte, steht der zweite Schritt der Installation an: die Definition von Szenarien – also „wenn, dann“-Regeln. Zum Beispiel: „Wenn ich die Terrassentür öffne, stelle die Heizung in dem Raum aus.“ Oder „Wenn ich auf den StartHome-Wandsensor drücke, schalte alle Lampen/Geräte aus oder an“. Hier sind quasi alle möglichen Kombinationen denkbar, aber es gibt auch schon ein paar Vorschläge, welche die Einrichtung der Szenarien um einiges einfacher machen. Mit Hilfe der Szenarien erwacht das SmartHome-System erst wirklich zum Leben.

innogy SmartHome: Mein Fazit

Was das SmartHome-System mit dem Thema Balance zu tun hat, habe ich eingangs schon erwähnt. Nun mag man darüber streiten, ob man zum „Herunterkommen“ in Sache Technik nicht eher Downgraden als Upgraden sollte. Für mich bedeutet Balance und Herunterkommen aber auch, weniger Sorgen im Kopf zu haben. Mich um weniger kümmern zu müssen. Da ist eh schon so viel, was mir täglich im Kopf herumgeht, wenn ich eine (oder im Falle von innogy SmartHome gleich mehrere) Sorge weniger habe, macht mich das ganz automatisch ausgeglichener und entspannter. Selbst wenn ich wie so oft mal wieder hektisch am Morgen zum Flughafen aufgebrochen bin, muss ich mir keine Sorgen darum machen, ob ich alle Geräte ausgestellt habe. Noch dazu sorgt das System dafür, dass ich selbst bei nur kurzen Stopps zu Hause in ein wohliges Heim zurückkomme und mich sofort entspannen und zurück lehnen kann. Jetzt muss es nur noch lernen, automatisch meine Wäsche zu waschen und aufzuhängen. Das wäre schön!

Übrigens: Mein innogy SmartHome Paket Energie als Basis für ein energieeffizientes Zuhause ist gerade um 12 Prozent auf 209 Euro reduziert!

Super praktisch oder ziemlich unnötig – was hältst du vom Thema SmartHome? Welche Funktion findest du am praktischsten? Und was ist dein Wort/Vorsatz des Jahres 2018? Ich freue mich über deine Meinung in den Kommentaren!

** In Zusammenarbeit mit innogy

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3 Kommentare

  • Hallo Jana, ein schöner Artikel. Zumindest der erste Teil, den Abschnitt über das Smarthome habe ich jetzt mal ignoriert. :)
    Ich finde den Ansatz, immer wieder nach Hause zu kommen, abzuschalten und Energie und Lust für neue Abenteuer zu sammeln, sehr spannend. Ich spielte auch sehr oft mit den Gedanken, alles zu kündigen und für eine längere Zeit zu verreisen. Dann wieder fragte ich mich, ob ich den so lange auf all das, was ich in der CHeimat habe, wirklich verzichten kann. Stückhenweise die ganze Welt zu sehen gefällt mir unheimlich gut. Danke für die Inspiration. Liebe Grüsse aus Thailand, Igor

  • Hallo Jana, ich habe ebenfalls gerade ein Jahr reisen hinter mir, mit insgesamt 231 Tagen außer Landes und das meiste davon alleine im Bulli. Dauerhaft reisen, da bin ich ganz bei dir, ist unbefriedigend. Das wahre Leben ist da, wo die Familie und Freunde sind. Das weiß man spätestens, wenn man es selbst erlebt, oder?

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