Garmin vs Apple Watch – Die beste Smartwatch für Outdoor-Reisende?!

Wer sich eine (neue) Smartwatch zulegen möchte, steht schnell vor der Frage: Garmin vs Apple Watch. Diese Frage habe ich mir selbst schon mehrere Male gestellt. Zum ersten Mal als ich mich 2015 nach einer Smartwatch umsah, mit der ich meine Laufstrecken tracken könnte, ohne beim Laufen immer mein Handy dabei zu haben. Damals wurde es eine Apple Watch 2 mit der ich lange Jahre auch recht zufrieden war. Jetzt kürzlich stellte ich mir die Frage erneut, auf die es – so kann ich schon einmal vorweg nehmen – keine eindeutige Antwort gibt. Als ich das Thema Garmin vs Apple Watch nun also erneut recherchierte, fand ich ausschließlich technikorientierte Testberichte, die nur so mit Zahlen um sich warfen und die mich am Ende genauso schlau zurück ließen, als zuvor.

Seit einem Monat circa habe ich nun eine Garmin Watch und kenne somit die Vor- und Nachteile beider Uhren – und zwar aus Sicht einer Reisenden, die gerne unterwegs aktiv ist – wandernd, laufend, mit dem Fahrrad oder dem Kanu. Ich bin weder eine krasse Radsportlerin, noch eine ambitionierte (Ultra-)Läuferin, noch eine Triathlethin. Ich mache gerne verschiedene Sportarten, liebe die Abwechslung und wünsche mir von einer Smartwatch, dass sie alle diese tracken und „vereinen“ kann. Dass sie mich auf all meinen Outdoor-Abenteuern begleitet ohne schlapp zu machen. Und zwar auch dann noch, wenn der Handyakku längst alle ist. Und da ich denke, dass es vielen aktiven Reisenden beziehungsweise „Multisportlern“ genauso geht, habe ich mich entschieden diesen Erfahrungsbericht zu schreiben. Wie immer, schreibt mir gerne eure Erfahrungen in die Kommentare und ob euch mein Artikel weiter geholfen hat!

Übrigens: Hier könnt ihr noch mehr zu meiner Reise- und Outdoor-Ausrüstung erfahren!


Optik / Design im „Duell der Smartwatches“

Über Optik lässt sich ja bekanntlich streiten und das gilt natürlich auch für Smartwatches beziehungsweise auch die Frage Garmin vs. Apple Watch. Vielleicht ist es einigen egal, was sie da täglich am Handgelenk tragen – mir allerdings nicht. Hatte in Puncto Optik zumindest meiner Meinung nach die Apple Watch mit ihrem Armbanduhren-artigen Design lange die Nase vorne, hat Garmin hier mit seiner Produktpalette sehr stark nachgezogen. Einige Modelle sehen mittlerweile aus wie eine klassische Armbanduhr. Dennoch habe ich mich für die Garmin Fenix 6s Plus entschieden. Die Uhr sieht immer noch relativ stark wie eine klassische Sportuhr aus, allerdings haben mich hier einfach die Funktionen überzeugt. Gut fand ich, dass es auch für die Garmin Fenix mittlerweile Leder-Wechselarmbänder gibt. Wenn es jetzt noch für die kleinste S-Variante nun noch eine braune Ledervariante (statt der grauen) gäbe, wäre ich vollends zufrieden.

Die Apple Watch hat sich optisch in den letzten Jahren nicht sehr stark verändert. Was mir immer noch nicht so gut gefällt ist das eckige Design der Uhr. Auch die original Armbänder gefallen mir nur bedingt. Der Vorteil der Apple Watch: Es gibt mittlerweile viele Drittanbieter, die hochwertige Armbänder für die Apple Watch produzieren. Absolut begeistert war ich von der deutschen Marke Bandwerk aus Berlin. In Kombination mit einem braunen Lederband mit goldener Schnalle passte meine (goldene) Apple Watch wunderbar zu mir und meinem Stil.

Garmin vs Apple Watch - Die beste Smartwatch für Outdoor-Reisende?!

Beide Uhren – also sowohl die Garmin Fenix als auch die Apple Watch haben in der neuen Generation ein „Always On“-Display, was nicht nur praktisch ist, sondern auch der Optik zugute kommt. Insgesamt hat die Garmin Smartwatch immer noch den Look einer etwas klobigeren Männeruhr, was ich persönlich nicht schlimm finde (wenn es doch nur das besagte braune Armband in 20mm gäbe!). Die Apple Watch ist etwas filigraner. Hier muss man sich am Ende entscheiden, was einem besser gefällt und welche Eigenschaften einem wichtiger sind.

Bedienungsfreundlichkeit der beiden Smartwatches

In Puncto Bedienungsfreundlichkeit hat meiner Meinung nach wie fast immer Apple die Nase vorn. Zumindest geht es mir so als langjährige Mac Book & iPhone-Benutzerin. Apple Produkte sind immer intuitiv bedienbar und selbst meine Mutter, die inzwischen meine alte Apple Watch geerbt hat, kam von der ersten Minute an gut mit ihr zurecht. Die Uhr ist schnell und einfach mit dem iPhone verbunden und alle Einstellungen lassen sich darüber machen. Etwas nervig fand ich bei der Apple Watch den „Home-Bildschirm“, bei dem für meinen Geschmack einfach zu viele kleine Symbole auf einmal angezeigt werden. Auch lassen sich viele davon partout nicht löschen. Wenn man also nicht weiß, welches Symbol zu welcher App gehört, ist man ziemlich aufgeschmissen.

Positiv überrascht war ich auf jeden Fall von der Einrichtung der Garmin Fenix. Ich hatte mich auf jeden Fall auf deutlich mehr Probleme hinsichtlich der Konnektivität zwischen Garmin Sportuhr und iPhone eingestellt. Die Einrichtung und Verbindung ging bei mir total problemlos. Auch das anfängliche Problem, dass Uhr und Handy die Verbindung verloren, war durch einen Neustart des iPhones behoben. Seit dem ist dieses Problem kein einziges Mal vorgekommen. Auch bietet die Garmin Uhr mir viele Funktionen, die ich auch an der Apple Watch lieben gelernt habe. Wie zum Beispiel die Suche des Telefons, wenn man es mal wieder verlegt hat. Auch zeigt mir die Garmin Fenix zuverlässig an, wenn der Akku meines Handys bald leer ist.

Die größte Umstellung war allerdings die Umgewöhnung vom Touch Screen der Apple Watch zur Tastenbedienung der Garmin Fenix. Anders als andere Garmin Uhren wird die Fenix nur über 5 Tasten gesteuert. Das konnte ich mir am Anfang kaum vorstellen, allerdings gewöhnt man sich so schnell daran, dass eine Aktivität zu starten mit der Garmin heute viel schneller geht als mit der Apple Watch. Aber das ist ja schließlich auch ihr Herzstück. Der Verzicht auf das Touch-Display hat natürlich seine Gründe – vor allem wirkt er sich positiv auf die Akku-Leistung aus, zu der ich später noch komme.

Garmin vs Apple Watch: Sport & Aktivitäten

Die Kategorie Sport & Aktivitäten ist die Kernkompetenz der Garmin Fenix Smartwatch. Hier punktet sie mit einer detaillierten Auswertung zahlreicher Sportarten, unzähligen Einstellmöglichkeiten und einer einfachen Bedienung. Aber auch die Apple Watch hat in den letzten Jahren hier stark nachgelegt und die Funktionen für Sportler immer wieder erweitert. Seit kurzem klappt hier sogar die direkte Verbindung zwischen der Apple-Trainingsapp und der App Strava, die ich für meine Läufe & Radtouren schon seit Jahren benutze.

Was ich hinsichtlich der Trainingsauswertung mit der Apple Watch verpasst habe, weiß ich erst, seit ich die Garmin Fenix benutze. Ich finde die Herzfrequenzmessung, die beide Geräte eingebaut haben, genauer und ich mag es, dass die Garmin Uhr mir am Ende die empfohlene Regenerationszeit anzeigt. Auch gefällt mir die Anzeige während des Trainings besser. Das Garmin-Pendant zur Apple Traingsapp ist die App Garmin Connect. Hier können ebenfalls Einstellungen geändert und die Tagesauswertungen & Trainings angezeigt werden.

Garmin vs Apple Watch - Die beste Smartwatch für Outdoor-Reisende?!

Neben den Basisfunktionen, die beide Uhren bieten, kann einem die Garmin Uhr auch mit der Funktion Pace Pro eine dynamische, an die Neigung angepasste Pace-Informationen während der Aktivität abliefern. Ebenfalls praktisch finde ich die Garmin Funktion namens „Round Trip Routing“ bei der die Uhr euch für die angegebene Kilometerzahl eine Lauf- oder Radstrecke in der Nähe heraussucht. Das ist meiner Meinung nach großartig auf Reisen, wenn man sich nicht auskennt und trotzdem draußen Sport machen möchte. Wie oft habe ich mich hier schon an fremden Orten verlaufen? Aber das gehört ja eigentlich schon zum nächsten Punkt: Navigation.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal erwähnen wie super gut lesbar das Display von der Garmin Fenix im Freien selbst bei strahlendem Sonnenschein ist. In Sachen Lesbarkeit hat die Apple Watch dagegen in Innenräumen die Nase vorn.

Garmin vs Apple Watch: Navigation

Noch eindeutiger fällt das Ergebnis pro Garmin Fenix beim Vergleich Garmin vs Apple Watch bei dem Punkt Navigation aus. Korrigiert mich gerne*, aber ich habe für die Apple Watch noch keine Möglichkeit gefunden um mit der Uhr kostenlos einer zuvor erstellen GPX-Route zu folgen, ohne dass dabei das iPhone zusätzlich benötigt wird oder über 100 Euro für zusätzliches Kartenmaterial ausgegeben werden muss (über die App ViewRanger). Das ist zwar erstmal nicht weiter schlimm, aber da auf Reisen das Handy eh schon für so viele Dinge benötigt wird und damit der Akku eh schon schnell leer ist, habe ich die Navigation auf der Apple Watch nie genutzt.

Gehen würde es mit der App Komoot, die ihr auf dem Smartphone startet. Die Apple Watch zeigt euch dann Abbiegehinweise an, auch wenn das Handy in der Tasche ist. Das führt aber nicht nur dazu, dass euer Smartphone-Akku schnell den Geist aufgibt. Auch der eh schon schwache Apple-Watch-Akku wird so zusätzlich beansprucht. Aber dazu beim Punkt Akku mehr.

Die Navigationsfunktionen der Garmin waren für mich eine der beiden entscheidenden Pros für den Umstieg von Apple Watch auf die Garmin Fenix. Denn die Uhr hat in der Pro Version, die ich habe, ein umfangreiches Kartenpaket für Europa bereits integriert. Ihr könnt also ganz einfach über den Laptop eine zuvor erstellte Route auf die Fenix übertragen. Oder ihr nutzt die App Komoot, die auf der Garmin Uhr auch ohne Smartphone funktioniert. Hierbei könnt ihr euch einfach direkt auf der Uhr die Strecke in die Garmin-Navigationsapp downloaden und die Navigation starten. Einfacher und intuitiver geht es nicht!

Wie oft musste ich zuvor bei schlecht ausgeschilderten Wanderwegen oder neuen Laufstrecken anhalten, mein Handy rausholen und überprüfen, ob ich noch richtig bin. Noch nerviger ist das beim Radfahren. All das gehört dank der Fenix mittlerweile der Vergangenheit an!

*Von einigen Lesern wurde mir die App WorkOutDoors für die Apple Watch empfohlen – diese habe ich aber selbst nicht ausprobiert

Garmin vs Apple Watch: Smart Watch Funktionen

Die breite Fülle an Smart Watch Funktionen ist definitiv ein Pluspunkt der Apple Watch. Für fast jede iPhone-App gibt es mittlerweile das passende Apple Watch Pendant. Mit der neuen Apple Watch (mit SIM) könnt ihr sogar vollwertig telefonieren und Nachrichten empfangen. Für mich war die Fülle an Apps und Nachrichten immer eher ein Nachteil. Wurde ich schon durch die vielen Push-Nachrichten auf meinem Handy verrückt gemacht, passierte das nun auch noch unterwegs auf der Apple Watch. Bis ich am Ende alle Smart Watch Funktionen der Uhr manuell ausgestellt habe. Das hat sich nicht nur positiv auf mein Stresslevel, sondern auch den Akku der Smartwatch ausgewirkt. Ich habe die Apple Watch immer primär als Sportuhr genutzt und damit natürlich auch nicht ihr volles Smartwatch Potential ausgeschöpft.

Selbst die deutlich geringeren Smartwatch-Funtkionen der Garmin habe ich auf ein Minimum beschränkt und Hinweise über Anrufe und Nachrichten ausgeschaltet. Apps für die Garmin Fenix könnt ihr euch über die App ConnectIQ herunterladen. Bei mir war das nur die bereits erwähnte Komoot-App. Alle weiteren Funktionen, die ich benötige, bringt die Fenix bereits mit. Positiv ist für mich auch die Verbindung zu Spotify, während ich mit der Apple Watch nur mit Apple Music Musik hätte hören können (was ich nie genutzt habe).

Laden & Akkukapazität der Smartwatches

Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt, der mich am Ende zum Umstieg von der Apple Watch auf die Garmin Fenix bewegt hat – und zwar die Akku-Leistung. Grundsätzlich stört es mich zu Hause recht wenig, wenn ich meine Uhr jede Nacht an die Ladestation hängen muss. Denn das muss man auf jeden Fall, da die Uhr – selbst in der aktuellen Version – keine zwei Tage durchhält.

Auf Reisen sieht das allerdings anders aus: Oft war neben Handy, Kamera, Drohne und Co im Hotelzimmer schlicht und einfach kein Steckdosenplatz um auch noch die Uhr zu laden. Klar hätte man das irgendwie einrichten können und entsprechende Verteiler einpacken können, aber mich hat das ganze Ladechaos oft so sehr genervt, dass die Apple Watch ab dem zweiten Tag mit leerem Akku im Hotelzimmer blieb. Mal ganz zu schweigen von (mehrtägigen) Bergtouren, wo es auf der Hütte oder im Zelt überhaupt nicht den Luxus einer Steckdose gibt. Aber schließlich sind das doch die Orte an denen man – zumindest ich – eine Sportuhr verwenden möchte.

Lange Aktivitäten mit der Garmin bzw. Apple Watch

Aber selbst bei etwas längeren Aktivitäten über 4-5 Stunden kam meine Apple Watch an ihre Grenzen und ich musste nicht selten die letzten Kilometer in die Pedale treten um am Ende überhaupt eine vollständige Aufzeichnung meiner Strecke zu haben. Jedes Mal waren lange Aktivitäten ein Wettlauf gegen die Zeit. Ich hab mich gezwungen fast nie auf das (ohnehin ausgestellte = Theater Modus) Display zu gucken und war permanent in Sorge, ob der Akku diesmal durchhält. Nennt mich pedantisch, aber wenn bei einer 100 Kilometer-Radtour die letzten 5 fehlen, dann ist das einfach ärgerlich. Dazu hat man ja eine Sportuhr! Ich will gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn ich zusätzlich noch eine Navigation aktiviert hätte.

Mit ausgestellten Smartwatch-Funktionen und allen Energiespar-Möglichkeiten waren bei mir Aktivitäten bis maximal fünf Stunden möglich. Hier zählen allerdings die Pausenzeiten mit, denn die Uhr ist im Hintergrund trotzdem weiter am arbeiten. Die neue Apple Watch hat mittlerweile einen etwas besseren Akku, aber immer noch soll er für lange Draußentage oft nicht ausreichend sein.

Die Garmin Fenix dagegen ist eine Akku-Königin. Jeden Abend bin ich aufs neue überrascht, was die verbleibende Akku-Kapazität angeht. Im Smartwatch-Modus mit Fitness-Tracker-Funktionen und Herzfrequenzmessung am Handgelenk rund um die Uhr hält sie bis zu 9 Tage! Bis zu 50 Stunden Aktivität sind mit GPS-Funktion möglich. Es gibt sogar einen Expeditionsmodus, der mehrtägige Aktivitäten aufzeichnet und mit dem bei ausgeschaltetem Herzfrequenzmesser ganze 21 Tage möglich sind. Das ist für mich als langjährige Apple Watch Nutzerin einfach unglaublich. Jetzt kann ich meine Sportuhr auch auf Reisen so nutzen, wie ich möchte ohne mir ständig über den Akku und die nächste Steckdose Gedanken zu machen. Und das hat bei mir ja nicht nur private Vorteile. Die Aufzeichnung meiner Routen findet nämlich auch Eingang in meinem Blog in Form von Wandertipps & Co, die ich zuvor mühsam auf der Karte rekonstruieren musste.

Garmin vs Apple Watch – Mein Fazit

Wie ihr schon in den einzelnen Kategorien gesehen und in der Einleitung gelesen habt, gibt es beim Vergleich Garmin vs Apple Watch keinen – für jeden richtigen – eindeutigen Sieger. Für mich persönlich gibt es den und ich bin froh mich nach langem Überlegen für den Wechsel von der Apple Watch auf die Garmin Fenix 6s Pro entschieden zu haben. Entscheidend sind für mich die Karten-Funktion, die mir die einfache Navigation beim Wandern, Laufen und Radfahren auch in unbekannten Regionen ermöglicht, sowie die lange Akku-Laufzeit, die ich für lange Aktivitäten und auf Reisen brauche.

Wer anders als ich großen Wert auf die Smartwatch-Funktionen legt, der ist auf jeden Fall mit der Apple Watch (5) am Besten bedient. Vor allem, wer nur gelegentlich kurze bis maximal halbtägige Sporteinheiten unternimmt, Wanderungen überhaupt nicht trackt oder diese meist nur kurz ausfallen. Optisch gefällt mir die Apple Watch durch die große Auswahl an Armbändern von externen Herstellern noch besser als die Garmin Fenix. Aber diesen Kompromiss musste ich zugunsten der anderen Vorteile eingehen.

War dieser kleine Vergleich hilfreich für euch? Habt ihr andere oder ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann gerne ab in die Kommentare damit!

PS: Für diesen Artikel fand keine Kooperation statt, ich habe beide Smartwatches selbst gekauft!

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8 Kommentare

  • Hallo, extrem interessanter Artikel. Ich würde nur noch bzgl. der Navigation auf dem Apfelzeiger – die App WorkOutDoors empfehlen – diese ist fast unersetzlich auf der Apple Watch 😄
    Ansonsten finde ich den Artikel sehr neutral geschrieben und zeigt etliche Punkte bei der Nutzung der beiden Uhren auf. 👍🏼

      • Hallo, einmalige Kosten – kein Abo oder so. Man kann Offline Kartenabschnitte direkt auf die Watch laden und dann auch ohne iPhone direkt navigieren. Der Import von Strecken ist ebenso möglich. Nutze diese App seit längerer Zeit für die Sportaktivitäten und z.B.im Urlaub beim Wandern als Navi bzw. für meine vorab erstellten oder geladenen Touren in den Bergen.Die Aufzeichnungen sind sehr Präzisse und man hat auch u.a. Höhenmeter und Herzfrequenzen in der Aufzeichnung.
        Gruß

  • Hallo, sehr guter neutraler Vergleich. Ich selber habe eine garmin, gerade weil ich sehr viele mehrtägige wandertouren mache. Diese Touren lade ich mir dann immer auf meine garmin und lasse mich navigieren. Dies ist nur mit der garmin Uhr ohne Laden möglich und auf meinen Strecken habe ich oft keine Steckdose zum Laden. 7 Tage sind für garmin überhaupt kein Problem 😃

  • Hallo,

    danke für den guten Vergleich beider Uhren. Ich habe seit 3 Jahren Garmin Fenix 5 im Einsatz gehabt (Hobby Läufer, Radeln mit Kindern, Wandern, Schwimmen). Selber hatte ich keine großen Sport-Ambitionen, sondern mich mit der Familie nur fit zu halten und einfach Spass am Bewegung zu haben. Nach 3 Jahren mit dem Fenix 5 wollte ich ein Update machen und mir eine neue Uhr kaufen. Nachdem ich viele Rezensionen über Apple Watch 5 und Vergleich mit Garmin gelesen habe und fast alle haben den Fazit gehabt, dass die Apple Watch 5 eigentlich auch für Hobby Sportler die bessere Wahl ist, geschweige von vielen Möglichkeiten durch diverse Apps, habe ich mir die AW5 gekauft.
    Ich muss sagen, dass meine Enttäuschung schon nach dem ersten Lauf riesig war. Nicht nur, dass die Touchscreen Bedienung mit geschwitzten Fingern nervig war, die Akkukapazität miserable war (ich brauche beim Sport keinen Stress, ob Akku überhaupt hält), sondern auch die bei Garmin gewohnten und für mich Basics Auswertungen wie Herzfrequenzbereiche, Intensitätsminuten, VO2 max u.a. nur durch Sucherei in diversen Appss möglich war. Tja, ein echter Fehlkauf.
    Ich habe die AW5 rasch abgegeben und die neuen Fenix 6 Pro (gleicher Preis wie AW5) genommen. Kann übrigens alles was AW5 kann und auch besser (NFC Zahlungen, Offline Karten, eine Palette von Auswertungen und sogar Sauerstoffsättigung – hat AW5 z.B. nicht). Hätte ich deine Rezension vor meinem Kauf gelesen, hätte ich die AW5 schon gar nicht mal gekauft. Auch wenn (und vielleicht auch deswegen) ich meine eigene Erfahrung machen musste, will ich auch anderen Menschen, die eventuell vor ähnlicher Entscheidung stehen und ähnlich sportlich aktiv sind, empfehlen, dass sie deinen Erfahrungsbericht lesen. Mich hätte dein Bericht vor dem Kauf der AW5 sicher gewarnt.

    Danke!

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