55 Reisebücher zum Träumen & Inspirieren: schöne Bildbände + Reisegeschichten

55 Reisebücher zum Träumen & Inspirieren: schöne Bildbände + Reisegeschichten

Reisebücher gibt es wie Sand am Meer. Sie lassen uns in ferne Destinationen träumen, Abenteuer erleben, die wir selbst wohl wie erleben werden und geben und Inspirationen und Tipps für künftige Reiseziele. Wer nach neuen Reisebüchern sucht, hat die Qual der Wahl. Wie wäre es mit einem Bildband über Deutschland? Über die schönsten Hütten weltweit? Coole Vans und Campingmobile? Wie wärs mit einem Reisebericht von einer Weltreise? Zu Fuß? Ohne Geld? Mit wenig Geld? Mit viel Geld? Auf dem Motorrad? Mit dem Fahrrad? Mit dem Camper?

Die Auswahl an Reisebüchern ist gigantisch und ich habe das Gefühl, dass gerade in den letzten paar Jahren so viel mehr tolle Buchtipps dazugekommen sind. Für mich Grund genug euch meine 55 aktuellen Favoriten vorzustellen und ein paar Ideen und Inspirationen für lange Leseabende auf der Couch, sonnige Nachmittage am Strand oder den Urlaub auf Balkonien zu geben.


Reisebuch Tipps & Empfehlungen: Meine Bücher

Wenn es um Reisebücher geht, dürfen auch meine eigenen Bücher nicht fehlen, bevor ich meine Tipps für Bildbände und Reisegeschichten mit euch teile.

#1 – 52 kleine und große Eskapaden im Harz

Der Titel meines ersten Buches lautet „52 kleine und große Eskapaden rund um Harz: Ab nach draußen!“ und der Name ist Programm. Darin geht es um kleine Abstecher, Ausflüge und Miniurlaube – #Microadventures also ob für wenige Stunden oder gleich ein ganzes Wochenende. Und natürlich habe ich jede einzelne der 52 Touren selbst erkundet, fotografiert und mit ganz viel (Heimat)liebe beschrieben, damit ihr auch wirklich meine allerbesten Insidertipps für die die Region bekommt, die meiner Meinung nach völlig unterschätzt wird.

#2 – Fernweh. Wanderlust auf verborgenen Pfaden

Bei dem Bildband „Fernweh“ dreht sich alles um außergewöhnliche Wanderwege jenseits bekannter Pfade – und eine dieser Empfehlungen stammt auch von mir. Nicht nur deshalb, sondern auch weil das Buch einfach eins der schönsten Reisebücher und ein wunderschönes Geschenk zum Blättern für sich selbst und andere Wanderfans ist, kann ich es euch nur ans Herz legen. Die Wanderungen führen euch nicht nur in die entlegensten Gegenden dieser Erde, sondern es sind auch Tipps zum Beispiel für Deutschland dabei – von der Langstreckenwanderung durch die Weiten Kamtschatkas, die Umrundung des Huayhuash-Massivs in Peru oder einem Tagesausflug in der Eifel. Noch dazu verrät Cam Honan, einer der erfahrensten Wanderer der Welt noch weitere Tipps zum Thema Reisezeit, Equipment sowie praktische Hinweise.


Reisebuch Tipps & Empfehlungen: Bildbände

#3 – Wanderlust: Unterwegs auf legendären Wegen

Wenn es eine Wanderbucketlist mit den schönsten Wanderwegen der Welt geben würde, wäre es dieses Buch. Anhand von inspirierenden Landschaftsfotografien präsentiert Cam Honan (ja der gleiche Autor wie von Fernweh) die besten Wanderrouten weltweit mit praktischen Karten und Tipps. Vom Malerweg im Elbsandsteingebirge über ein Höhenwanderweg zwischen Chamonix und Zermatt bis hin zum Canyon Trail im Zion-Nationalpark oder dem Pilgerpfad auf dem heiligen Kumano Kodo in Japan zeigt das Buch zahlreiche Inspirationen für euer nächstes Wanderabenteuer. Also nichts wie raus – das Abenteuer wartet!

 

#4 – #Fernweh: Die ultimative Bucket List für Weltenbummler.

#Fernweh ist kein Reiseführer im klassischen Sinne. Stattdessen geht es in dem Reisebuch um Gänsehautmomente, Anekdoten und Erfahrungen, welche die beiden Autorinnen und Bloggerkolleginnen Julia und Melanie in 100 verschiedenen Destinationen gesammelt haben –  also eine Art persönliche, ultimative Bucket List für die Welt. Und wenn ihr nun selbst einmal Irlands wilden Westen erkunden, den Zauber des Orients erleben oder eine Nacht auf dem Mekong verbringen möchtet, findet ihr neben den packenden Geschichten auch Tipps und weiterführende Infos zum „Nacherleben“. Wie sagt man so schön: „Fernweh ist ansteckend“?

 

#5 – German Roamers – Deutschlands neue Abenteurer

Deutschland ist alles andere als langweilig – das beweist einmal mehr der Bildband der „German Roamers“, einem Kollektiv an jungen Outdoorfotografen und Abenteuren auf Instagram, die sich ganz ihrem eigenen Land verschrieben haben. Sie präsentieren Deutschland wild und einsam, märchenhaft schön, überraschend neu. Zu Fuß, mit Rucksack, Kajak und Zelt geht es für sie einmal quer durch die Republik – immer auf der Suche nach besonderen Stimmungen, der perfekten Aussicht oder einem unvergesslichen Moment. In ihrem Bildband erzählen sie von einzigartigen Augenblicken in dichten Wäldern, auf schroffen Bergkuppen, an smaragdgrüne Gebirgsseen und bei märchenhaften Burgen.

#6 – Off the Road. Ein Leben im Van und auf Achse

Einfach drauflos fahren, den Alltag hinter sich lassen und das Gefühl von völliger Freiheit spüren? Davon handelt das Buch „Off the Road“. Es erzählt spannende Geschichten von legendären Fahrzeugen und ihren Besitzern. Ob im Kombi, Jeep oder dem eigenen, individuell ausgebauten Transporter – alle Fahrzeuge und ihre Geschichten wecken die Sehnsucht nach der Welt. Die entführen euch quer durch Europa, nach Afrika, zu den Nationalparks der USA bis nach Island oder einmal durch die Weiten der Mongolei. Wer von euch auch von dem besonderen Roadtrip träumt oder bereits in der Planung ist, findet mit Off the Road eins der schönsten Reisebücher für laue Sommerabende.

 

#7 – Hit The Road. Vans, Nomaden und Abenteuer

Ihr habt noch nicht genug von Roadtrips, Vans und ungewöhnlichen Reisegefährten? Dann ist der Bildband „Hit the Road“ vielleicht etwas für euch. Hier stellen anhand von beeindruckenden Fotografien moderne Nomaden ihre Fahrzeuge und Abenteuer vor. Dabei ist vom VW-Bus T4 über den Landrover Defender und den liebevoll restaurierten Airstream-Anhänger bis hin zum Porsche 944 alles dabei, was das Abenteurerherz begehrt. On top gibt es hilfreiche Tipps und leckere Rezepte für euer nächstes Abenteuer.

 

#8 – DuMont Bildband Atlas der Reiselust: Inspiration für ein ganzes Leben

Atlas der Reiselust – besser hätte man dieses Buch nicht nennen können. Auf 368 Seiten gibt es die geballte Ladung Reiseideen und Inspirationen – vom Klassiker bis zum verrückten Abenteuer findet ihr genug Tipps, dass es für ein ganzes Reiseleben reicht. An den besten Hotspots Australiens surfen lernen? Staunen auf einer Polarlichter-Safari durch Norwegen oder vor den architektonischen Meisterwerken von Los Angeles? Ob an Orten voller Geheimnisse und Magie, im Welterbe der Menschheit, auf Festen oder bei den erstaunlichsten Naturwundern unseres Planeten – mit jeder Seite wird die Reisesehnsucht ein Stückchen größer.

 

#9 – Bildband Fotografie: NATIONAL GEOGRAPHIC. Wie Sie die Welt noch nie gesehen haben.

Gehört ihr auch zu den Menschen, die ihre Reiseentscheidungen von beeindruckenden Fotos beeinflussen lassen? Dann ist dieser National Geographic Bildband genau das richtige für euch. In fünf Kapiteln zeigen die Fotografen visuelle Wunder aus unserer Welt – vor allem viele, die man so bisher noch nie oder nur selten gesehen hat. Fotografien, die verzaubern, einzigartig und verblüffend wie ein Känguru, das augenscheinlich übers Wasser laufen kann, das kleinste Museum der Welt oder ein mystischer Wald voller blauer Glockenblumen. Eins dieser Reisebücher zum Durchblättern und Staunen!

 

#10 – Bon Voyage: Die schönsten Boutique-Hotels für bewusstes Reisen

Ich bin ja generell ein großer Fan der Bildbände aus dem Gestalten-Verlag und auch dieser hier ist einer davon. Bon Voyage stellt außergewöhnliche Boutique-Hotels vor, die mit nachhaltigen Konzepten Alternativen zum traditionellen Tourismus bieten. Die Bandbreite reicht dabei von südeuropäischen Bauernhöfen, über Hotels die gleichzeitig Kunstgalerien sind und einer veganen Werft in Sydney bis hin zu futuristischen Zelten in der Salzwüste Boliviens. Alle Hotels vereinen moderne Elemente mit klassischen Traditionen, Kreativität und Achtsamkeit – so dass man beim lesen eigentlich am liebsten sofort einchecken würde.

 

#11 – In 225 Reisen um die Welt

Ihr habt noch nicht genug von Reiseinspirationen und Sehnsuchtszielen aus aller Welt? Dann schaut euch doch vielleicht das Buch „In 225 Reisen um die Welt“ einmal näher an. Das Buch ist in fünf große Kapitel unterteilt: Ungezähmte Natur, Kulturmonumente, Meeres- und Seeufer, Majestätische Berge, Stadt & Land. Neben den Destinationen und Orten gibt es auch ganz praktische Tipps wie alle wichtigen Informationen zu Reisezeit, Unterkünfte und Restaurants. Aber auch „unvergesslichen Erlebnissen“ und „Insidertipps“ finden ihren Platz.

 

#12 – Bildband Abenteuer: Am Anfang steht das Fernweh.

Carmen Rohrbach studierte Biologie und landete nach ihrem Fluchtversuch für zwei Jahren in Haft in DDR-Gefängnissen. Heute erforscht sie nicht nur das Leben der Meerechsen auf den Galapagos-Insel, sondern reist auch quer durch Südamerika, Afrika, Asien und Arabien und schreibt darüber in ihren Reisebüchern – getreu ihres Mottos „Unterwegs sein ist mein Leben“. In ihrem Bildband „Am Anfang steht das Fernweh“ zieht sie Bilanz über 40 Jahre Abenteuer und erzählt persönliche Geschichten aus ihrem Leben, das einer einzigen großen Reise gleicht.

 

#13 – Lonely Planet Legendäre Zugreisen: 60 abenteuerliche Reisen, die du nie vergisst

In diesem Bildband nimmt uns Lonely Planet mit auf eine Reise um die Welt – und zwar mit dem Zug. Dabei spielen legendäre Zügen wie der Transsib oder der berühmte Orient- oder Glacier-Express ebenso eine Rolle wie ein paar abenteuerliche Geheimtipps. Entlang der Pazifikküste der USA im Coast Starlight zum Beispiel oder auf der einzigen Bahnlinie der Anden zwischen Lima und Huancavelica. Und so ist für Bahnneulinge genauso etwas dabei wie für „alte Hasen“. Allerdings stehen in diesem Bild vor allem die Reiseerlebnisse im Vordergrund, was ich persönlich gut finde, aber eingefleischte „Eisenbahner“ stören mag.

 

#14 – Zauberhütten. Doppelzimmer mit Aussicht

Und noch ein Gestalten-Buch hat es auf diese Liste geschafft: Im Bildband Zauberhütten ist der Name Programm. Hier dreht sich alles um Baumhäuser, Berghütten, Hausboote und Co. Wer ungewöhnliche Unterkünfte mag, wird dieses Buch lieben. Exoten wie ein Turmhaus mit Aussicht in Schweden oder ein Church Camp in Brandenburg finden ebenso Platz wie einsame Hütten am Rande der Welt im australischen Regenwald. In bewährter Gestalten-Qualität werden alle „Zauberhütten“ mit wunderschönen Bildern in Szene gesetzt. Dazu gibt es hilfreiche Tipps sowie Anekdoten der Besitzer und wie ihr diese für euren nächsten Urlaub könnt.

 

#15 – Hide and Seek: The Architecture of Cabins and Hideouts

Ähnlich wie in sein Vorgänger und Bestseller namens Rock the Shack dreht sich auch „Hide and Seek“ alles um besondere Unterkünfte. Das englischsprachige Buch stellt dabei Orte und Menschen vor, die sich abseits der Zivilisation eine Rückzugsort im Einklang mit der Natur geschaffen haben. Die Architektur und das Innendesign sind rustikal und idyllisch – einfach gemütlich eben. Unnötiger Luxus ist Fehlanzeige, dafür gibt es ganz viele Beispiele – ob im Wald, auf dem Berg oder dem Wasser – wie das moderne Leben mit Natur und Tradition vereinbar ist. Das perfekte Buch und Geschenk zum Blättern an einem Sonntagnachmittag!

#16 – Lonely Planets Ultimative Reiseziele: Die Top-500-Liste von Lonely Planet

Wer braucht denn noch ein Bucket List Buch? Ich, ich, ich! Und wenn es euch genauso geht und ihr auch nicht genug bekommt vom Schmökern in Reisewunschlisten, dann  ist die Top-500 Liste von Lonely Planet genau das richtige von euch. Spätestens nach der Lektüre wird eure persönliche Wunschliste bis zum Äquator und darüber hinaus reichen. Während die ersten Plätze vor allem mit Reiseklassikern gefüllt sind, findet sich auf den hinteren Plätzen auch noch die ein oder andere Überraschung. Schön finde ich auch die Hinweise auf vergleichbare, vielleicht weniger überlaufene Sehenswürdigkeiten und persönliche Tipps der Autoren, die hier und da mit eingestreut werden.

 

#17 – Rock the Boat. Boats, Cabins and Homes on the Water

Schiff ahoi – in diesem Bildband „Rock the Boat. Boats, Cabins and Homes on the Water“ dreht sich alles um Boote, Kabinen und andere schwimmende Zuhause. Auch wenn ihr vor der Lektüre dieses Buches noch kein Fan von der Seefahrt ward spätestens beim Schmökern durch ausgebaute, ehemalige Fähren, Flöße, Hotels aus ehemaligen Kreuzfahrtschiffen und Co seid ihr – wie ich – voll vom Schifffieber gepackt. Neben den Booten werden auch ihre Besitzer sowie deren Geschichte vorgestellt – gepaart mit wunderschönen Fotografien, bei denen ihr am liebsten sofort eure Wohnung gegen einen schwimmenden Wohnsitz eintauschen würdet.

#18 – DuMont Bildband Unser Planet

„Unser Planet“ ist der exklusive Begleitband zur neuen Dokuserie auf NETFLIX. Er dreht sich wie auch die Serie um die Vielfalt und Kostbarkeit unserer Erde und das in besonderen, teilweise nie gesehenen Bildern. Eindrucksvoll wird beispielsweise gezeigt wie Erneuerungsfähig unsere Erde ist und wie schnell sich Ozeane, Wälder, Wüsten und Steppen erholen und regenerieren. Jedenfalls dann, wenn wir sie lassen! Wer Naturfotografien mag und sich für die verschiedenen Ökosysteme auf unserem Planeten interessiert, wird dieses Buch lieben.

 

#19 – Off the Road: Explorers, Vans, and Life Off the Beaten Track

Okay, okay ich entdecke in dieser Liste doch ein paar Muster. Aber hey schließlich geht es hierbei ja auch um persönliche Tipps und Buchempfehlungen von mir oder? Also here we go – ein weiterer Bildband der sich mit Wohnwagen, Campern, Unimogs, Geländewagen und Co als Reisemobile beschäftigt. Das Buch ist das erste seiner Art, dass ich gekauft habe und ich liebe es nach wie vor darin zu Blättern. Off the Road stellt die Autos vor, die Einbauten, Umbauten, Ausrüstungen und die Menschen, die sich getraut haben, Anzug und Blazer gegen Holzfällerhemd zu tauschen. Der Fokus liegt hier vor allem auf Offroad-Abenteuern (wie der Name schon verrät) und entsprechenden Gefährten und so hebt sich das Buch von den anderen Exemplaren in dieser Liste zumindest dahingehend ab.

 

#20 – The Great Outdoors: 120 geniale Rauszeit-Rezepte

Abenteuer machen hungrig – so könnte auch der Slogan dieses Buch heißen. Denn das dreht sich vor allem um eins: Rezepte. Und zwar Rezepte für Outdoor-Abenteuer und die spartanische Campervan-Küchen. Der Koch und Outdoorfan Markus Sämmer hat eine Lösung für alle diejenigen unter euch die auf ihrem Roadtrip oder Reiseabenteuer etwas anderes essen wollen als nur abgepacktes Fastfood und Dosenkost – und zwar auf eine kreative und ungewöhnliche Art und Weise. Sein Reisekochbuch bietet aber nicht nur haufenweise schnelle und gesunde Rezepte für unterwegs. Sondern auch Erfahrungsberichte und praktische Tipps für das Leben draußen, nützliche Checklisten und Planungshilfen und natürlich auch großartige Natur-Fotos von unterwegs.

 


Reisebuch Tipps & Empfehlungen: Abenteuer- & Reisegeschichten

#21 – The Travel Episodes: Geschichten von Fernweh und Freiheit

Ihr liebt Reisen abseits der ausgetretenen Pfade? Ihr liebt Geschichten? Liebt Abenteuer? Dann sind die Travel Episodes genau das richtige für euch. Denn die Autoren der Kurzgeschichten sind sind dort unterwegs, wo für Viele das Reisen oft schon zu Ende ist. Sie erzählen von ihren Abenteuern und Ängsten, der Liebe und der einen oder anderen wundersamen Erkenntnis – ob per Anhalter durch Pakistan, nackt im marokkanischen Hamam oder zu zweit im Truck durch Asien.

Im zweiten Teil The Travel Episodes: Neue Reisegeschichten von allen Enden der Welt dreht sich alles um besonderen Begegnungen: Ob um die heldenhaften Fischern an den Ufern des Yukon, einem schottischen Klosterboss in Thailand oder einer besonderen Seilschaft in den Weiten des norwegischen Gletschers. Und davon, dass der Weg zu sich selbst nicht selten einmal um die Welt führt.

 

#22 – The Travel Episodes: Über die Lust am Alleinreisen

Der dritte Teil von The Travel Episoides kommt erst im Juni heraus. In diesem Band dreht sich alles um das Alleine Reisen und was es mit uns macht. Die Freiheit jeden Tag nach den eigenen Wünschen zu gestalten und keine Kompromisse eingehen zu müssen, fasziniert viele von uns. Und auch wenn ich selbst nicht so der Typ Alleinreisende bin, kann ich es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, was die Autoren  in der Ferne hinter verborgenen Türen und in fremden Herzen so über sich und die Welt lernen. Wenn ihr also kurz davor steht eure erste Solo-Reise zu starten (oder mit dem Gedanken spielt) ist dieses Buch perfekt für euch.

 

#23 – Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika


Gesa Neitzel hat gewagt wovon andere ihr Leben lang nur träumen: nämlich den Berliner Großstadtdschungel gegen den Busch in Afrika einzutauschen. Ihr Ziel: die Ausbildung zur Safari-Rangerin und das bedeutet fast ein Jahr in einfachen Zeltlagern, fernab der Zivilisation ohne Internet, Badezimmer und ohne Türen. Statt dessen mit Zebras, Erdferkeln und Skorpionen und der Frage: Kann ich mich noch auf meine Instinkte verlassen? Funktionieren die eigentlich noch? Ebenso wunderbar wie auf ihrem Blog erzählt Gesa auch in ihrem Buch und zwar von atemberaubenden Begegnungen mit Elefanten und Löwen, vom Barfußlaufen durch die Savanne, von langen Nächten unterm Sternenhimmel ― und von einem Leben, das für sie nun endlich richtig beginnt.

 

#24 – Wie uns Reisen glücklich macht: Vom Aufbrechen, Loslassen und Ankommen

Auch meine beste Freundin Julia hat gewagt, wovon viele nur träumen: Nämlich einfach loszugehen und die Welt zu entdecken. Ganz persönlich erzählt sie in ihrem neuen Reisebuch „Wie uns Reisen glücklich macht“ von ihren eigenen Erlebnissen und Geschichten und gibt Tipps und Inspirationen für den Leser, selbst in die Welt zu ziehen und eigene (Reise-)Träume zu verwirklichen. Ganz nach ihrem Credo: Das Leben ist ein Abenteuer. Das Buch erscheint Mitte April und ich kann es kaum erwarten einen ersten Blick ins Innere zu werfen (okay das habe ich schon an der ein oder anderen Stelle, schließlich habe ich die Entstehung quasi live mitverfolgt) und noch etwas mehr von Julias Reiseerlebnissen zu erfahren. Ihr auch?

#25 – Eat, Pray, Love

Fast jeder, der sich schon einmal mit dem Thema Weltreise, Selbstfindung und Reisebücher beschäftigt hat, wird an diesem Bestseller nicht vorbeigekommen sein. In Eat, Pray, Love dreht sich alles um die Hauptperson Elizabeth, die beschließt, ganz von vorne anzufangen. Sie lässt New York hinter sich und tritt die Reise ihres Lebens an. Nach Dolce Vita in Italien und einer Meditationslehre in einem indischen Ashram findet sie schließlich die Balance zwischen innerem und äußerem Glück auf Bali. Und ich kann euch sagen: Das Buch ist deutlich besser als der Film!

 

#26 – Roadtrip – Eine Liebesgeschichte: Eine abenteuerliche Hochzeitsreise im Van auf dem Hippie-Trail

Wer träumt nicht davon einmal in einem umgebauten Van auf dem Hippie-Trail nach Indien beziehungsweise Südostasien zu reisen? Jen und Peter haben diesen Traum in ihrem
Unimog-Van wahr gemacht – und das obwohl sie sich erst vier Monate kannten. Herausgekommen ist eine große Liebeserklärung – an die endlosen Straßen, an ihre Heimat auf vier ­Rädern und an all die nahen und fernen Länder mit ihren vielen Wundern. Gemeinsam wagen Jen und Peter den Neuanfang, und starten in das Abenteuer ihres Lebens. Neben all der spannenden Erlebnisse beeindrucken die beiden jedoch am meisten die vielen Begegnungen mit den Menschen, die sie überall willkommen heißen.

 

#27 – Spuren: Eine Reise durch Australien

Bisher habe ich „Spuren – eine Reise durch Australien“ nur als Film gesehen, musste das Buch aber direkt bestellen. Seit dem wartet es für den nächsten Australientrip auf mich, denn ich liebe es auf Reisen auch die passende Lektüre dabei zu haben. In dem Buch von Robyn Davidson geht es um ihren verrückten Traum: Mit 27 Jahren möchte sie die australische Wüste zu durchqueren – begleitet von vier wilden Kamelen und einem Hund. Neun Monate dauert das Abenteuer voller unerträglicher Hitze, giftiger Tieren und einer Landschaft, der die Menschen gleichgültig sind. Doch genau diese Einöde ermöglicht es Robyn zu erkennen, was sie zum Glücklichsein braucht. Und dann wäre da noch der Fotografen Rick…

 

#28 – Sag dem Abenteuer, ich komme: Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte

Der Titel verrät schon genau, worum sich dieses Reisebuch dreht. Und zwar um Lea Rieck und wie sie als Frau alleine mit dem Motorrad die Welt umrundet und dabei ihre Freunde, ihren Job und ihr altes Leben hinter sich gelassen hat. In 18 Monaten hat sie dabei fünfzig Länder auf sechs Kontinenten bereist und ganze 90.000 Kilometer zurückgelegt. 90.0000 Kilometer Abenteuer. Herausgekommen ist eine berührende Geschichte vom Fallen und Wiederaufstehen, von Mut und Gelassenheit, Glaube an sich selbst und andere, Empathie, Hoffnung und Entschlossenheit. Ihre  Reise führt sie vorbei an 8000 Meter hohen Bergen in Pakistan, durch Tempel und Paläste in Indien, an die sicheren Ufer von Australien, in die trockenste Wüste der Welt in Chile und Bolivien – und am Ende wieder zurück nach Deutschland. Was sie dabei erlebt: lest selbst!

 

# 29 – Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

Einige von euch kennen dieses Buch vielleicht vom gleichnamigen Film. „Der große Trip“ handelt von Cheryl Strayed, die mit 26 von sich selbst sagt „Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Bis sie eine folgenschwere Entscheidung trifft: Ohne Erfahrung im (Fern-)Wandern beschließt sie, die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington. Und das ganz alleine und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt.

 

#30 – In die Wildnis: Allein nach Alaska

Der US-Amerikaner John Krakauer ist vielleicht einer der bekanntesten Bergsteiger, Autor und Abenteurer unserer Zeit. In seinem Buch „In die Wildnis: Alleine durch Alaska“ rekonstruiert er die Geschichte von Chris McCandless, dessen Leiche im August 1992 im Eis von Alaska gefunden wurde. Wer war dieser Mensch und was hat ihn in die Wildnis Alaskas getrieben? Genau das möchte Krakauer herausfinden und hat seine Erkenntnisse in ein traurig-schönes Buch gepackt, was viele von euch sicher als Film unter dem Namen „Into the Wild“ kennen.

 

#31 – Zwei nach Shanghai: 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China

Zwei Brüder, zwei Fahrräder, ein Zelt und zwei Isomatten – so lautet die Rezeptur aus der Abenteuer gemacht werden. Zumindest das Abenteuer von Paul und Hansen, die den Plan in die Tat umsetzen und von Berlin nach Shanghai radeln. Auf dieser siebenmonatigen Reise werden sie
an der russischen Grenze werden fast verhaftet, nur die Hilfsbereitschaft der Kirgisen kann das vorzeitige Ende ihrer Tour verhindern, und in einer Jurte im Himalaja lädt man sie ein, für immer zu bleiben. Das Ergebnis sind nicht nur unzählige Erinnerungen sondern auch eine packende Geschichte in Form von diesem Buch, das nicht nur ein Muss für alle Fahrradfans ist!!

 

#32 – Mut für zwei: Mit der Transsibirischen Eisenbahn in unsere neue Welt

Julia Malchow hat gemacht, wovon ich bisher nur träume – und zwar mit der Transsibirischen Eisenbahn von München quer durch Sibirien und die Mongolei bis nach Peking zu reisen. Das alleine ist ja schon ein Abenteuer an sich. Aber sie wagt sich in dieses Abenteuer gemeinsam mit ihrem erst zehn Monate alten Sohn Levi. Ob sie unterwegs den Schlüssel zu sich selbst und neuen Ideen gefunden hat und ob sie wirklich wusste, worauf sie sich bei diesem Abenteuer eingelassen hat? Lest selbst um es herauszufinden!

 

#33 – Wohin Du auch gehst: Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe

Das nächste Reisebuch – ebenfalls ein Klassiker unter den Reisebüchern entführt euch ins Kambodscha im Jahr 2003. Der Journalist Benjamin Prüfer lernt in einer Diskothek in der Hauptstadt Phnom Penh die junge Sreykeo kennen und verliebt sich in sie. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem Paar: Die Diagnose lautet HIV-positiv. Wie die Beiden damit umgehen und wie dieser Schicksalschlag nicht nur zum Kampf um ihre zarte Liebe sondern auch zu einem Kampf ums Überleben wird, erfahrt ihr in seinem Buch „Wohin du auch gehst“.

 

# 34 – 127 Hours – Im Canyon: Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens

Ein Reisebuch beziehungsweise Abenteuerbuch, dessen Geschichte ich bereits von meinem Papa kenne und ich daher schon als Teenager gelesen habe ist die Geschichte von Aron Ralston, bei dem sich eine normale Bergtour in eine tödliche Falle verwandelt: eingeklemmt zwischen einem 500 Kilo schweren Felsbrocken und einer Canyonwand ergreift er – ohne Hoffnung auf Rettung, weil niemand wusste, wo er war – nach fünf Tagen eine drastische Maßnahme: Mit einem Taschenmesser amputierte er seinen Arm und rettete damit sein Leben. Noch ein Tipp: Der packende Bericht wurde auch sehr spannend verfilmt.

#35 – Neues vom Nachbarn: 26 Länder, 26 Menschen

Es muss nicht immer die weite Welt sein, auch in Europa lauert das Abenteuer. Das beweist auch die Geschichte von Oliver Lück, der mit seinem alten VW T3 Buch und seiner Hündin Locke einmal quer durch Europa reist und von den spannenden Menschen (Nachbarn) berichtet, die er auf seiner insgesamt 50.000 Kilometer langen Reise durch 26 Länder in Europa über 20 Monate trifft. Zum  Beispiel Goldsucher, Chilibauern und den Weltfußballer Lionel Messi. Oder eine Sizilianerin, die seit Jahren gegen die Mafia kämpft. Oder einen Engländer, der im Affenkostüm zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt wurde.

 

#36 – Reiss aus: 46.000 Kilometer Roadtrip durch Afrika.

Dass der Weg das Ziel ist beweist auch das Reisebuch von Ulli und Lena. Die beiden haben sich eine Auszeit von sechs Monaten genommen, in der sie von Hamburg nach Südafrika fahren wollen. Doch da kommen sie nie an. Statt dessen reisen sie über 46.000 Kilometer quer durch Westafrika –
und zwar in einem alten Land Rover und einem 40 Jahre alten Dachzelt und das für zwei Jahre lang. 14 Länder und noch mehr Umwege erleben sie dabei auf der Reiseroute von Marokko bis Benin und zurück. Wie sie unterwegs wieder zu sich selbst finden, sich wieder spüren und erst dann umdrehen, bis sich an der eigenen Einstellung um Leben etwas grundlegend geändert hat, davon handelt das Buch „Reiss aus“.

#37 – Das große Los: Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr

Manchmal muss es erst Klick machen, damit wir unseren Koffer packen und in die Welt losziehen. Bei Meike Winnemuth war es der Gewinn einer halben Millionen Euro bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär“. Durch den Gewinn kann sie das Leben führen was alle Träumen und in einem Jahr in zwölf Städten auf allen Kontinenten leben. Von ihren Erfahrungen berichtet sie in ihrem Buch – mit Tempo, Humor und viel Gespür für die Besonderheiten der Menschen. Und nein, um es ihr gleichzutun braucht ihr nicht zwangsläufig eine halbe Millionen…

 

38 – Hinter dem Horizont links: Acht Jahre mit dem Land Rover um die Welt

Auch bei Christopher Many ist der Weg das Ziel: Acht Jahre lang fährt der Amerikaner um die Welt. Und das ohne Vorplanung und ohne viel Geld. Herausgekommen ist eine Geschichte voller Neugier, voller Abenteuer und vor allem voller Menschen, die Christopher auf seiner Reise begegnet sind. Denn seine Reise um die Welt ist auch eine Reise zu sich selbst und von Begegnungen und Regimen. Ein weiteres Buch, dass ich jedem Weltreisenden nur empfehlen kann.

 

 

# 39 – Der Weltenwanderer: Zu Fuß um die halbe Welt

Wie schon der Name „Weltenwanderer“ vermuten lässt, geht es bei diesem Reisebuch um eine Weltreise zu Fuß. Gregor Sieböck hatte die Vision die Welt zu erkunden ohne ihr dabei durch unnötige Flüge und Co Schaden zuzufügen. Für drei Jahre erkundete er auf Pilgerwegen Europa, wanderte durch Lateinamerika und folgte in den Anden den Spuren der Inkas. Auch zu den verzauberten Tempelbergen Japans und in die Wildnis Neuseelands zog es ihn auf seiner Reise. Was er dort gefunden hat? Lest selbst!

 

#40 – Mit 50 Euro um die Welt: Wie ich mit wenig in der Tasche loszog und als reicher Mensch zurückkam.

Ohne Geld um die Welt? Christoph Schacht hat es ausprobiert. Mit 19 Jahren hat er sich mit nur 50 Euro „Urlaubsgeld“ in der Tasche auf eine Reise um die Welt gemacht. Ohne Kreditkarte verdiente er sein Geld als Goldwäscher, Schleusenwart, Babysitter und Fotomodell. Legte 100.000 Kilometer in 45 Ländern zu Fuß, per Anhalter und auf Segelbooten zurück. Und erzähl in diesem Reisebuch auf lustige und zugleich packende Art von seinen unglaublichen Erfahrungen, Erlebnissen und Abenteuer. Und was er auf seiner Reise über das Leben und die Liebe und Gott gelernt hat.

 

#41 – Picknick mit Bären


„Picknick mit Bären“ ist nur einer von zahlreichen, humorvollen Reisebüchern vom US-amerikanischen Autor Bill Bryson. In diesem Buch möchte er es seinen gehfaulen Landsleuten zeigen und wandert mit seinem fülligen Freund Katz den längsten Fußweg der Welt, den „Appalachian Trail“, der die beiden durch 12 Bundesstaaten der USA führt. Australienfans können sich statt dessen (oder darüber hinaus) Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer ansehen oder Englandfreunde Reif für die Insel.

 

#42 – Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Mittlerweile ein Klassiker in Sachen Fernwander- und Reisebücher ist das Buch „Ich bin dann mal weg“ vom TV-Entertainer Hape Kerkeling. Es dreht sich um seine Reise auf dem Jakobsweg, auf dem er über 600 Kilometer durch Spanien bis nach Santiago de Compostela zurücklegt und dabei die reinigende Kraft einer Pilgerreise am eigenen Leib erfährt. Das Buch steckt voller Witz, Weisheit und Wärme und berichtet ehrlich und ohne zu Beschönigen über den Jakobsweg, die Suche nach Gott und sich selbst sowie den unschätzbaren Wert des Wanderns dabei.

 

#43 – Laufen. Essen. Schlafen.: Eine Frau, drei Trails und 12700 Kilometer Wildnis

Auch das Reisebuch von Christine Thürmer hat es auf die Spiegel Bestsellerliste geschafft. Wie der Titel vermuten lässt handelt es von einer Wanderung. Und zwar nicht irgendeiner Wanderung, sondern vom berühmten Pacific Crest Trail, der auf 4277 Kilometern von Mexiko nach Kanada führt. Und Christine, die bis dato eher unsportlich und komplett unerfahren in Sachen Wandern ist, wandert noch weiter: 2007 wandert sie den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Das Buch erzählt die Geschichte, wie aus der gewissenhaften Geschäftsfrau eine Langstreckenwanderin wird, die fast ihr ganzes Leben in der Natur verbringt. Wie es so ist, als Frau alleine unterwegs zu sein und was sie auf den drei Trails erlebt hat, erfahrt ihr dann im Buch.

 

#44 – Allein in der Wand

Klettern an sich ist ja schon ein Abenteuer, aber Alex Honnold tut dies ganz ohne Seil und Sicherung. Wenn er in eine Wand einsteigt, gibt es für ihn kein Zurück. In Szenekreisen ist der 30-jährige längst ein Star, durch sein Buch können nun auch alle anderen einen Blick hinter die Kulissen des Ausnahmesportlers werfen. Und lesen, wie er zum Beispiel die 400 und 900 Meter langen Free-Solo-Begehungen von »Moonlight Buttress« in Utah und »The Nose« im Yosemite-Nationalpark sowie die »Fitz Traverse« im Alpinstil mit Tommy Caldwell in Alaska gemeistert hat. Aber er verrät auch, wie er den Spagat zwischen Abgrund und Privatleben schafft. Ein Buch, bei dem man schon vom Lesen Gänsehaut bekommt.

 

#45 – Drive Your Adventure: Vanlife – Ein Roadtrip im VW Bulli quer durch Europa

Wenn auch nicht im wahrsten Sinne des Wortes (wie beim Buch davor) geht es auch bei Drive Your Adventure um eine Reise ohne Sicherheitsnetz und doppelten Boden. Bertrand und Elsa setzen nämlich ihren Traum in die Tat um und fahren mit ihrem VW Bulli einfach drauflos.
Sechs Monate cruisen die beiden durch Europa und erzählen von ihren ungewöhnlichen Begegnungen in den verschiedenen Ländern und zwar in Frankreich, Irland, Schottland, England, Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Italien, Sardinien, Spanien, Portugal und Deutschland.

 

#46 – AUSREISSER: Abenteuer Panamericana. In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland

Da ich selbst viele Ecken der Panamericana bereits gesehen habe, ist das Reisebuch „Ausreisser“ für mich besonders spannend. Und richtig abenteuerlich. Denn zusammen mit ihrer einjährigen Tochter Romy brechen Michaela und Thorben in einem alten Mercedes LKW auf um in zwei Jahren von Alaska nach Feuerland zu reisen. Unterwegs begegnen ihnen beeindruckende Canyons und Bergmassive, kalbende Gletscher, einsame Wüsten, tropische Regenwälder und weiße Karibikstrände Aber sie begegnen auch den unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen, besuchen historische Kolonialstädte, erleben geheimnisvolle Zeremonien und werden immer wieder von einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt verzaubert. Nach 19 Ländern, 100.000 Kilometern,  unzähligen Erinnerungen und einem zweiten Kind kehren sie zurück nach Deutschland.

#47 – Reisehandbuch Deutschland im Winter

Was ich auch auf meinem Blog immer wieder mit euch teile, ist auch Bestandteil dieses Buches. Nämlich: Man muss nicht in ferne Länder reisen, um Unvergessliches zu erleben. Und das sogar im Winter in dem es die meisten von uns reisetechnisch doch eher in warme Gefilden zieht. Nach der Devise »Endlich Winter« haben die Autoren jede Menge ungewöhnliche Orte, Events und Ausflüge zusammengetragen. Herausgekommen ist ein Reisehandbuch für echte Winterfans, aber eben auch oder vielleicht gerade für all diejenigen, für die der Winter bisher eigentlich eher ein Graus war und die statt dessen lieber von Palmen und Strand träumten.  Ob mit Huskies durch Brandenburg, auf dem Rücken eines Kamels in Bayern, oder während den schönsten Winterwanderungen liefert das Buch genug Inspiration und Tipps um die kalte Jahreszeit besonders zu genießen.

#48 – Zwei um die Welt – in 80 Tagen ohne Geld

Na, kommen euch die beiden bekannt vor? Genau, die Brüder Höpner haben mit „Zwei um die Welt – in 80 Tagen ohne Geld um die Welt nach „Zwei nach Shanghai“ schon ihr zweites Reiseabenteuer in die Tat umgesetzt. Diesmal wandeln die Brüder auf den Spuren von frei nach Jules Vernes Roman „Reise um die Erde in 80 Tagen“. Ob sie am Ende 24 Tage später wieder in Berlin ankommen, ist eigentlich irrelevant. Geld für die Reise verdienen sich die beiden übrigens unterwegs – als Handwerker, Umzugshelfer und Verkäufer selbst gestalteten Schmucks. Was sie auf ihrer Reise erleben erzählen sie in gewohnt rasanter und amüsanter Weise in ihrem zweiten Reisebuch.

 

#49 – #10Tage: In zehn Tagen um die Welt

Was die Höpner Brüder in 80 Tagen versuchen, wagte mein Reisebloggerkollege Christoph Karrasch in 10 Tagen. Etwas verrückteres als eine Weltreise in so kurzer Zeit gibt es wohl kaum. Verrückt sind aber auch die Aufgaben, die seine Fans und Follower ihm für die einzelnen Stationen geben. Stationen, die sie übrigens auch für ihn bestimmt haben und zwar: Lima – Las Vegas – Auckland – Kathmandu – Kapstadt. In seinem Buch erzählt er von seinen Erfahrungen unterwegs, wie er selbst an seine schmerzerprobten Grenzen gegangen ist, halbnackt den Haka getanzt hat oder in Las Vegas zum Star wurde – natürlich in seiner gewohnt humorvollen Art.

 

#50 – Slow Travel: Die Kunst des Reisens

Was könnte gegensetzlicher zu einer Weltreise in 10 Tagen sein als das Buch Slow Travel von Dan Kieran. Das Buch handelt von der Kunst des entschleunigten Reisen und was es mit einem macht. Und zwar ganz ohne Eile, Hektik und Handy. Ein Buch, dass ich mir selbst immer mal wieder zu Herzen nehmen muss und tue. Weniger Reise-Konsum, mehr bewusstes Wahrnehmen und Entdecken – das kann schon vor der Haustür beginnen, wenn man einfach mal die gewohnten, ausgetretenen Pfade verlässt. Dinge, zu denen ich auch auf meinem Blog immer wieder animieren möchte. In seinem Buch erzählt Kieran (der übrigens selbst unter Flugangst leidet) hauptsächlich von seinen eigenen Erfahrungen und gibt Denkanstöße. Wer klare Handlungsempfehlungen und Tipps erwartet wird allerdings enttäuscht.

 

#51 – Couchsurfing in China: Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht

Nach seinen erfolgreichen Reisebüchern Couchsurfing im Iran: Meine Reise hinter verschlossene Türen sowie Couchsurfing in Russland: Wie ich fast zum Putin-Versteher wurde folgt nun der dritte Teil des Couchsurfers Stephan Orth und der führt in in das Reich der Mitte. Wie ticken die Menschen in China? Das möchte Orth herausfinden und reist dabei vom Spielerparadies Macau im Süden bis nach Dandong an der Grenze zu Nordkorea, von Shanghai bis in die Krisenprovinz Xinjiang. Während seiner Reise besucht Hightech-Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, aber auch abgeschiedene Dörfer, in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. In seinem Buch wirft er einen Blick hinter die Kulissen der neuen Supermacht und welche Träume und Ängste die Menschen bewegen, die viel mehr mit uns gemeinsam haben, als wir vielleicht denken.

#52 – Vom Glück zu reisen – Ein Reisehandbuch


Ein weiteres Buch aus dem wundervollen Verlag meiner Reisebloggerkollegen Marianna und Johannes namens „Reisedepeschen“ ist „Vom Glück zu Reisen“ von Phillip Lange. Es handelt von der Art wie wir heute reisen und das in seiner gewohnten Art: klug, kritisch um humorvoll zugleich. Er stellt sich den Fragen: Was zeichnet eine Reise aus? Welche Sehenswürdigkeiten kann man sich sparen? An welchem Ort wartet das Paradies? Was ist ein Abenteuer? Wo ist es noch authentisch? Und das anhand unzählige Geschichten von seinen Reisen – vom Nachtleben von Beirut, über die Suche nach Liebe in Malawi oder einer Vulkanbesteigung im Rebellengebiet des Ost-Kongo – immer auf der Suche nach dem Glück.

#53 – The Longest Way: 4646 Kilometer zu Fuß durch China

Die Geschichte von Christopher Rehage ist eine der ersten Reiseabenteuer die ich bereits online mitverfolgt habe. Zu seinem 26. Geburtstag macht er sich nämlich in Beijing auf bis zurück nach Deutschland zu wandern.  Und er stellt dabei fest, dass es oft nicht die großen Wunderwerken wie die chinesische Mauer oder die gigantische Terrakottaarmee sind, die das Reisen besonders machen. Oft sind es sind die kleinen Wunder unterwegs, die Hilfsbereitschaft der Einheimischen, die Begegnungen mit Mönchen und Wahrsagern, Beamten und Prostituierten. Und da wäre noch die Sichuanesin Juli, die ihn bei seiner Ankunft in Deutschland erwarten möchte.

 

#54 – Meerblick statt Frühschicht: Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen

Carina Herrmann war eine der ersten Bloggerinnen (damals noch auf einem privaten Blog) die ich auf ihren Reisen verfolgt habe – noch weit vor ihrem erfolgreichen Reiseblog. In ihrem Buch „Meerblick statt Frühschicht“ erzählt die Kinderkrankenschwester in der Onkologie ihre Geschichte. Wie sie vom Job völlig ausgebrannt nach Australien flüchtet und seid dem nie wirklich von ihrer Reise zurückgekehrt ist. Carina schreibt aber auch über ihre Ängste, Sehnsüchte und Mut und inspiriert so zum Alleinreisen, was für sie Freiheit und Begegnung bedeutet – mit den Menschen und Kulturen aber auch mit sich selbst.

 

#55 – 1000 Places To See Before You Die: Die neue Lebensliste für den Weltreisenden

Last but not least, darf auf dieser Liste ein Klassiker unter den Reisebüchern nicht fehlen, der quasi in den Bücherschrank jedes Reisefans gehört: „Places To See Before You Die“. Es ist das perfekte Buch zum Schmökern an verregneten Sonntagen und ich nehme es gerne zur Hand, wenn ich irgendwo anders von einem Land gelesen oder gehört habe um noch ein wenig mehr darüber zu erfahren. Die Reiseinspirationen sind dabei nicht nur etwas für Reiseneulinge. Neben den Klassikern sind nämlich auch zahlreiche Reiseziele beschrieben, die auch für viele Weltenbummlern noch Neuland sind.

 

Und jetzt würde mich natürlich brennend interessieren:

War ein Reisebuch für euch dabei, das ihr noch nicht kanntet und auf Grund dieses Artikels bestellt habt? Und wenn ihr es gelesen habt: Wie war es? Oder habt ihr noch Ergänzungen und Empfehlungen für Reisebücher die ich unbedingt selbst lesen und gegebenenfalls hier aufnehmen sollte?

Dann verratet es mir gerne in den Kommentaren – ich freue mich von euch zu lesen!!!

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2 Kommentare

  • Liebe Jana,

    vielen Dank für diese großartigen Buchvorstellungen. Ein paar davon habe ich selbst bereits gelesen (Frühstück mit Elefanten von Gesa Neitzel ist mein absolutes Lieblingsbuch) ein paar andere stehen bereits in meinem Regal u. A. die von Julia Lassner :-) und wieder andere befinden sich schon länger auf meiner Wunschliste.

    Die Bücher, die ich bisher noch nicht kannte, werde ich mir definitiv mal etwas näher anschauen!

    Liebste Grüße
    Ivy

  • Oh da war einiges dabei was auf meiner Wunschliste gelandet ist. Gelesen habe ich von den genanten natürlich „Eskapaden im Harz“ – Richtig toll!!! „Das große Los“ war ein absolutes Lebenslesehighlight – Ich habe es geliebt! Und auch „Frühstück mit Elefanten“ hat mich sehr begeistert!
    Im Bücherregal stehen noch „The Travel Episodes Bd.1“ und „#10 Tage“ – Ich liebe es einfach nicht nur zu reisen, sondern in der reisefreien Zeit etwas darüber zu lesen :)

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