Sport auf Reisen – Meine Lieblingssportarten & Tipps

Reisen und Sport? Oh ja, das passt perfekt zusammen und muss auch gar nicht zwingend (kann natürlich aber) aus Hotelzimmerworkouts und langen Joggingrunden bestehen. Ich bin (auch zu Hause) absolut kein Fan von eintönigen Übungen im Fitnessstudio, Bauch-Beine-Po-Kursen und Stunden auf dem Laufband oder Crosstrainer. Bei mir soll Sport vor allem Spaß machen und mich nicht langweilen. Deshalb bin ich bekennender „Multisportler“ und mache immer das, worauf ich gerade Lust habe – und wo geht das besser als auf Reisen.

Sportliche Erkundungstouren

Am liebsten sind mir Aktivitäten, bei denen ich mich auspowern und trotzdem meine neue Umgebung erkunden kann. Man merkt so die Anstrengung überhaupt nicht und wird quasi ganz nebenbei fit. Das fängt schon beim zügigen Sightseeing“lauf“ an und geht bis zur schweißtreibenden Klettertour oder eine entspannten und dennoch anstrengenden Kajaktour durch die Kanäle von Den Haag zum Beispiel, wo ich auch mein neues Video gedreht habe. Und auch das Wandern ist längst nicht nur was für Rentner, sondern gerade in den Bergen mit vielen Höhenmetern und schwierigem Gelände ein wirklich schweißtreibendes Ganzkörperworkout, von dem man auch ordentlich Muskelkater bekommen kann, wenn man die Bewegungsabläufe nicht gewohnt ist.

Sport als Ausgleich

Aber Sport kann auch ein prima Ausgleich zu stundenlangem Asphaltlaufen und Stadterkundungen sein zum Beispiel in Form einer halbstündigen Yogapraxis am Morgen oder Abend, die ich sehr gerne in meinen Reisealltag integriere oder einer Runde Frühschwimmen im Hotelpool (wenn es den gibt).

Und wenn ich es auf einer beruflichen Reise mal gar nicht schaffen sollte nach draußen zu gehen oder das Wetter einfach zu ekelig ist, habe ich die 30-minütigen Workouts von Fitnessblender.com für mich entdeckt. Vor allem mit den Five Workouts for busy people (vor allem dem ersten) kann man sich in nur 30 Minuten so sehr auspowern, wie man es sonst nur in einer Stunde und mehr schafft.

Generell fällt es mir auf Reisen viel viel leichter mich fit zu halten als im Alltag, wo mich die Arbeit oft stundenlang an den Laptop fesselt und ich gar nicht merke, dass es inzwischen schon dunkel ist und ich nicht einmal das Haus verlassen habe. Ich arbeite aber gerade intensiv daran, das zu ändern, denn für mich ist eine gute Grundlagenfitness alleine deshalb wichtig um bei meinen Abenteuern auf Reisen nicht nachher an meiner (fehlenden) Fitness zu scheitern.

Mehr Sport auf dem Blog?

Ich überlege sogar, das Thema „Sport“ hier auf dem Blog in Zukunft eine  stärkere Rolle spielen zu lassen, da es so nicht nur mich sondern auch euch vielleicht ein bisschen motiviert aktiver zu sein. Lasst mir gerne einen Kommentar da, wenn ihr da Lust drauf habt!

Welche Sportarten macht ihr am Liebsten auf Reisen? Wie haltet ihr euch unterwegs fit?

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4 Kommentare

  • Gerne das Thema Sport auch hier mit verarbeiten! Ich finde es unterwegs immer super schwierig sportlich aktiv zu bleiben – obwohl ich im Alltag 4x die Woche Trainiere (Kraftsport). Problem ist leider, dass die Hotel-Fitness-Bereiche für meine Bedürfnisse eher schlecht ausgestattet sind, aber zur Not geht das auch… Tja, wenn überhaupt vorhanden. Hotelzimmer-Workout ist auch nett, aber nach einem langen Wandertag an frischer Luft bin ich meist so platt, dass gar nichts mehr geht. Nunja… zum Glück mache ich ja nicht ständig (auch wenn mir das nachgesagt wird) Urlaub und bewege mich dann viel in Cardio bereichen wie Wandern, Schwimmen etc. die ich sonst vernachlässige – dann geht das schon 🙂

    • Ich weiß sooo gut wie du dich fühlst. Habe auch mal richtiges Bodybuilding gemacht, bis ich irgendwann so sportsüchtig war, dass ich täglich ohne Scheiß zwischen 3 und 6 Stunden Sport gemacht habe (nach dem Krafttraining noch 2-3 Kurse im Studio oder Cardio), an „trainingsfreien“ Tagen (die dank Split Training eh recht selten waren) „nur“ Cardio, dann entsprechend länger. Naja das konnte nicht lange gut gehen. Seit dem lasse ich das mit dem Krafttraining (auch wenn ich Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken schon wahnsinnig vermisse) damit ich nicht wieder in alte Muster verfalle. Aber meiner Figur von damals mit 12 Prozent Körperfett trauere ich immer noch nach… Was ich sagen wollte: Wenn ich dann mal wo anders war und nicht trainieren konnte, hat mich das auch verrückt gemacht. Vielleicht sollte ich wirklich regelmäßig was zu dem Thema schreiben 😉

  • Wow – absolut! Schreib was zu dem Thema! Ich find gerade dass sehr interessant. Dass es eben auch ins andere Extrem verfallen kann. Heftig! Gut, dass du da rausgekommen bist! Ich vermisse zwar den Sport auf Reisen, aber die Reise an sich ist einfach so großartig dann, dass es mich nicht verrückt macht, sondern ab und zu einfach so – hach… jetzt ein paar schwere Kniebeugen wären schön ^^ 3-6 Std. ist auch echt sehr viel – das würde in meinen Alltag gar nicht mehr reinpassen. Aber wie gesagt – spannendes Thema! Und wenn du hier nicht zu sehr ins Detail gehen willst – du bist jederzeit mit einem gastartikel bei mir willkommen 🙂

    • Das ging auch nur in der Unizeit (die allerdings natürlich auch darunter gelitten hat). Mal sehn wie ich das ganze hier unterbringe, liebäugele mit einer regelmäßigen monatlichen Kolumne oder so. 😉

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