Ein Ausflug ins Rheingau: Rüdesheim am Rhein

Nachdem heute – im Gegensatz zu gestern – die Sonne aus allen Knopflöchern schien, machte ich mich mit meiner Schwester auf zu einem zweiten Besuch des Rheingaus. Die Stadt Rüdesheimsollte unser Ziel sein und so stiegen wir gegen Mittag in den Zug der VIA-Verkehsgesellschaft, der uns in 1:15 Stunde in die Weinstadt brachte. Schon die Zugfahrt ist lohnenswert – von Wiesbaden bis Koblenz führt die Strecke direkt am Rhein entlang, vorbei an Weinbergen, Burgen und quer durchs Rheingau.

In Rüdesheim angekommen, suchten wir als erstes die Touristinformation auf, wo wir ein paar Informationsbroschüren über die Stadt erstehen wollten. Diese hat dummerweise sonntags geschlossen, wir entdeckten aber vor einem Hinweistafel zumindest eine kleinen Stadtplan. Leider enthielt der Stadtplan zwar Infos zu Hotels, Gaststätten, Friseurläden etc. nur die Sehenswürdigkeiten waren zwar zum Teil erwähnt aber nicht in der Karte eingezeichnet. Also ging es auf eigene Faust durch die Stadt.

Im Vergleich zu Eltville war Rüdesheim eine Enttäuschung. Nur wenig schöne Häuser und Gässchen und mal abgesehen von der berühmten Drosselgasse, einer kopfsteingepflasterten Fachwerkstraße mit zahlreichen Gaststätten, Pubs und Souvenirläden, bot uns Rüdesheim wenig.

Wir genossen trotzdem die schöne spätherbstliche Sonne und rundeten unsere Tour mit einem Glühwein in der Drosselgasse ab.

Fazit: Rüdesheim liegt herrlich in Mitten von Weinbergen und ist bestimmt ein toller Ausgangspunkt für Wandertouren. Auch die nahe gelegene Burg Ehrenfels und die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard sind bestimmt einen Ausflug wert. Für eine Sightseeing-Tour bietet die Weinstadt allerdings wenig.

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