Tosende Wassermassen – Der Rheinfall von Schaffhausen

Der Rheinfall von Schaffhausen ist ein beeindruckendes Naturschauspiel und der größte und  spektakulärste Wasserfall Europas. Gerade letzte Woche wurde er von Tripwolf unter den 10 atemberaubendsten Wasserfälle der Welt genannt. Auf 150 Metern breite stürzen sich mit einem ohrenbetäubenden Brausen bis zu 600.000 Liter Wasser die Stunde in 25 Meter tief hinab in ein Becken von wo das Wasser dann aufgewühlt und tosend weiterfließt.

Der Rheinfall von Schaffhausen ist die erste Station unserer kleinen Osterreise. Am Karfreitag starten wir schon früh und erreichen nach etwa drei Stunden von Frankfurt aus die Schweizer Grenze. Achtung, hier herrscht Vignettenpflicht! Für 35 Euro beziehungsweise 40 Schweizer Franken erwerben wir den grünen Aufkleber, mit dem wir nun das ganze Jahr die Schweizer Autobahnen befahren dürfen. Nur etwa zehn Kilometer hinter der Grenze liegt das kleine Örtchen Schaffhausen. Unweit dieses mittelalterlichen Städtchens in der Nähe der Stadt Neuhausen liegt der Rheinfall. Die meisten Touristen schauen sich das Naturspektakel vom Schlössli Wörth am Neuhäusener Ufer an. Hier gibt es auch ein Restaurant und Boote bringen die Besucher dicht an die weiße Gischt des Wasserfalls heran. Auch wir schauen uns den Rheinfall zunächst von dort aus an. Für sechs Franken oder fünf Euro kann man die Parkplätze hoch über dem Rheinufer benutzen und dann zu Fuß die paar Meter zum Schlössli laufen.

Da uns der Anblick von dort noch nicht genug ist, fahren wir zum Schloss Laufen am südlichen Rheinufer. Das kleine Schloss thront auf einem Felsberg hoch über dem Rheinfall und beherbergt heute eine Jugendherberge. Für fünf Schweizer Franken kann man hier die Tickets für die Aussichtsplattform erwerben. Und das lohnt sich wirklich. Erst von oben zeigt der Rheinfall seine wahre Kraft und Imposanz. Die Wassermassen dröhnen donnernd in die Tiefe und die Aussichtsplattformen im unteren Bereich sind nass von Gischt und Wassernebel. Da stört es wenig, dass das Wetter sich bisher nicht so von seiner besten Seite zeigt. Wir können uns an dem Spektakel kaum satt sehen. Immer wieder versuche ich die beeindruckenden Wassermassen auf einem Foto festzuhalten, es gelingt mir nur bedingt.

Ward ihr schon einmal am Rheinfall von Schaffhausen? Habt ihr schon einen der Top10 Wasserfälle von Tripwolf gesehen? Wie gefällt euch der imposante Rheinfall?

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10 Kommentare

  • Hej hej Jana

    Der Wasserfall ist tatsächlich sehr beeindruckend. Bisher habe ich nur welche in Skandinavien und Kroatien gesehen, aber keiner war so groß! Tolle Sache :D

    LG, Lea

  • Wow, wirklich toll. Das Känzli gefällt mir gut, was auch immer ein Känzli ist :D
    Bist du bei dem einem Bild nass geworden? Könnte man fast denken ;-)

    LG

    • Das Känzli ist der kleine Felsen mitten im Rheinfall ;-) die Schweizer eben… *g*
      Ja ein bisschen Gischt habe ich abbekommen, aber was tut man nicht für ein tolles Foto :-D
      Liebe Grüße, Jana

  • Wow wie toll! *__* Ich hab auch den Bericht bei Tripwolf gelesen und dachte mir, dass ich da mal hinmuss. ;-)
    Obwohl ich in der Nähe von ein paar schönen Wasserfällen wohne, hab ich bisher „nur“ den von Iguazu gesehen. Der war soooo toll! *hach* Ich weiß nicht ob man den noch toppen kann, vorallem weil ein Dschungel rundherum war und ich das total hübsch finde. ;-)
    Liebe Grüße
    Christina

  • Wow, da können unsere Wasserfälle im Harz nicht mithalten, was? ;-)
    Wiklich beeindruckend! Kommt auf die Am-Bodensee-Machen-Liste.

    Liebe Grüße
    Jessi

  • Hast du doch toll eingefangen, die Wassermassen. Sehr imposant, vor allem diese großen Steine in der Mitte. Wie sind die Leute da denn rauf gekommen?
    Liebe Grüße
    Kilchen
    PS: Wir haben übrigens direkt in Sierksdorf gewohnt, meine Oma hat dort eine Ferienwohnung.

  • „Der Wassersturz, das Felsenriff durchbrausend,
    Ihn schau’ ich an mit wachsendem Entzücken.
    Von Sturz zu Sturzen wälzt er jetzt in tausend
    Dann aber tausend Strömen sich ergießend,
    Hoch in die Lüfte Schaum an Schäume sausend…“

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