Rund um die O´Connell-Street in Dublin

Nach einer etwas lauteren Nacht im Hostel machen wir uns an unserem zweiten Tag in Dublin früh auf zum Frühstück, das im günstigen Übernachtungspreis enthalten ist. Wir erwarten also nicht viel und bekommen Toast, Butter, Marmelade, Cornflakes mit Milch oder Erdbeerjoghurt, Dosenfrüchte, Instantkaffee und echten! Orangensaft. Gut gestärkt verlassen wir früh das Hostel und treten auf die sonnige Gardener Street. Für heute stehen zwei Touren auf dem Programm.

Die erste führt uns rund um die O´Connell Street, ein breiter Boulevard nach Pariser Vorbild und Dublins wichtigste Einkaufsmeile auf dem Nordufer des Liffey und zugleich die breiteste Straße Irlands.

Auf der Straße begegnet man einigen Dubliner Persönlichkeiten in Form von Bronzestaturen. Weiter oben gibt es ein ganz besonderes Kunstwerk zu bestaunen – der Dublin Spire, ein 120m hoher und 4 Millionen Euro teurer „Leuchtturm“ in Form einer riesigen Nadel aus Edelstahl.

Wir kommen vorbei an  der St. Mary´s Pro-Cathedral, einer katholischen Bischofskirche, wo wir trotz protestantischem Glauben sofort zum Gottestdienst eingeladen werden und der Frauenklinik Rotunda, übrigens die erste Geburtsklinik der Britischen Inseln. Die runde Haupthalle, die Rotunda im engeren Sinne, ist heute ein Theater namens Ambassador.

Neben der Klinik liegt der Garden of Remembrance, der seit dem 50. Jahrestag der Osteraufstandes an die Märtyrer der irischen Nation erinnert. Dublins „Chinatown“ lassen wir rechts liegen und gelangen auf die Moore Street mit dem beliebtesten Markt der Stadt. Die Markthalle ist leider heute einen großen Shoppingcenter gewichen und die Straße hat so etwas an Charme verloren. Mit der Henry Street begegnet uns eine weitere beliebte Einkaufsstraße der North Side. Hier liegt Dublins ältestes und größtes Kaufhaus Arnotts.

Zur Mittagszeit etwa landen wir wieder auf der O´Connell Street, wo wir uns erst einmal mit einem Menü bei MC Donalds stärken. Man muss hier sagen, Dublin ist, was die Lebenskosten angeht, kein wirklich günstiges Pflaster. Unter 20 Euro bekommt man so gut wie kein Gericht, eine normale Pizza kostet schon 15 Euro und so entschieden wir uns größtenteils selbst zu verpflegen…

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