Ihr möchtet nach Peru reisen? Meine besten Tipps für die Reiseplanung!

Nicht zuletzt auf Grund des Weltwunders Machu Picchu steht Peru auf der Bucket List von vielen Reisenden (und wahrscheinlich auch von euch, da ihr diesen Artikel hier lest). Ich habe selten so viele Fragen zu einem Reiseland bekommen. Spätestens jetzt, wo ich schon zum zweiten Mal in Peru war, wird es Zeit, euch einmal alle Fragen zu beantworten, die ihr euch vor eine Reise stellt. Wann ist die beste Reisezeit? Wie komme ich auch ohne Spanisch in Peru zurecht? Wie komme ich von A nach B und welche Dinge dürfen in eurer Reiseapotheke beziehungsweise im Handgepäck auf gar keinen Fall fehlen? All diese Fragen möchte ich euch in Zusammenarbeit mit Sterillium® Protect & Care in diesem Artikel beantworten und euch auch noch Tipps für die beste Reiseroute für das Land verraten.

Reisezeit / Wetter

Generell gilt: Peru liegt auf der Südhalbkugel, deshalb sind die Jahreszeiten dort umgedreht. In unserem Winter ist in Peru Sommer und in unserem Sommer herrscht in Peru Winter. Viel wichtiger ist allerdings die Unterteilung in Regen und Trockenzeit. Im peruanischen Sommer von Oktober bis März ist nämlich auch Regenzeit und im Winter von April bis September Trockenzeit.

Das Klima in Peru teilt sich in drei Zonen auf: die Küstenregion, die Andenregion und der Regenwald. An der Küste regnet es eigentlich das ganze Jahr kaum, im Sommer wird es bis zu 28 Grad warm. In den Anden wird das Klima vor allem durch die Höhe dominiert. Hier gilt: je höher desto kühler. Im Regenwald ist es ganzjährig warum und schwül, zwischen Oktober und März regnet es sehr viel – nämlich bis zu 19 Tage im Monat.

Als beste Reisezeit für Peru gilt der peruanische Winter, also unsere Sommermonate. Dann ist es zwar in den Anden und an der Küste recht kühl, aber dafür gibt es in den Regenwaldgebieten (zu denen auch Machu Picchu gehört) weniger Niederschläge. Natürlich ist eine Reise im April/Mai sowie im September deutlich günstiger als im Juli/August – alleine schon wegen der Flüge.

Diese klimatischen Bedingungen machen das Packen für eine Peru-Reise nicht gerade einfach, da man quasi für Null bis 30 Grad gewappnet sein muss. Hier hilft nur das bewährte Zwiebelprinzip.

Reiseapotheke

Keine Reise ohne gut ausgestattete Reiseapotheke – das gilt auch für Peru, denn die hygienischen Bedingungen vor Ort und auch die medizinische Versorgung entsprechen oft nicht dem, was wir von zu Hause gewöhnt sind – gerade wenn euch die Reise in entlegenere Gegenden führt. Neben einem wirksamen Magen-Darm-Mittel, sollte gerade bei Reisen in den Regenwald Insektenschutzmittel nicht fehlen. Daneben gehört auch ein Schmerzmittel ins Gepäck, denn gerade in der Höhe (dazu später mehr) sind leichte Kopfschmerzen keine Seltenheit.

Mein Handgepäck für Peru – mit dabei: Sterillium® Protect & Care

Damit ihr die Notfallmedikamente idealerweise gar nicht erst braucht, gehört ein ordentliches Händedesinfektionsmittel, wie die Produkte von Sterillium® Protect & Care von HARTMANN , die ich auf meiner aktuellen Reise nach Peru zum Testen dabei hatte.

Die Nummer 1 aus der Klinik (auf die ich selbst schon seit Jahren schwöre, da mein Freund als Unfallchirurg arbeitet) gibt es nun auch für “Jedermann”  – und das mit dem bewährten 99,99 % Schutz. Das bedeutet, dass alle Produkte zur Hände- und Flächendesinfektion mit 99,99 % umfassend wirksam gegen Keime sind, dabei aber trotzdem sanft zur Haut oder schonend zu Oberflächen. Für uns Reisende gibt es spezielle Packungsgrößen, die perfekt ins Handgepäck passen und während Bus- und Bahnfahrten sowie im Flugzeug gegen Keime schützen. Gerade wenn – wie so oft – das Waschbecken in der Bus- oder Bahntoilette mal wieder nicht funktioniert. “Jana, kann ich nochmal deine Händedesinfektion benutzten”, hörte ich also nicht nur einmal während der Reise.

Was die Impfungen angeht, gibt es keine Vorschriften für die Einreise nach Peru. Wer die Amazonasregion Perus besuchen möchte, dem empfiehlt das Gesundheitsministerium sich gegen Gelbfieber zu impfen. Daneben machen natürlich auch die Standardimpfungen inklusive Hepatitis A und B Sinn.

Höhenkrankheit

Ich hab eben schon das Thema Höhe angesprochen: Die Höhenkrankheit ist ein Zustand, der eintreten kann, wenn ihr euch zu schnell in größere Höhen begebt – und zwar ganz besonders bei Höhen über 3.600 Meter also zum Beispiel an den Titicacasee. Aber auch Cusco liegt bereits auf 3.400 Metern. Je schneller der Aufstieg erfolgt, desto größer ist das Risiko für Höhenkrankheit. Denn: Je höher ihr seid, desto dünner wird die Luft, das heißt der Körper muss schneller atmen um mehr Sauerstoff zu bekommen. Adaptiert der Körper sich nicht schnell genug, sind Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Müdigkeit die Folge. Generell kann die Höhenkrankheit jeden treffen, egal wie fit ihr seid. Deshalb ist es wichtig sich langsam an die Höhe zu gewöhnen, viel zu trinken und Alkohol zu meiden. Wichtig ist auf jeden Fall sich der Problematik bewusst zu sein und den Körper entsprechend zu beobachten. Werden die Symptome nicht besser hilft als einziges nur in tiefere Regionen (weiter) zu reisen.

An- und Einreise

Besucher aus den meisten westeuropäischen und amerikanischen Länder brauchen zur Einreise nach Peru kein Visum. EU-Bürgern (einschließlich Deutschland, Schweiz und Österreich) wird dabei eine maximale Aufenthaltsdauer von maximal 90 Kalendertagen, entweder als kontinuierlicher Besuch oder in mehreren aufeinander folgenden Besuchen innerhalb von sechs Monaten, gewährt. Für längere Aufenthalte (Arbeits- oder Geschäftsreisen, Studium) muss beim peruanischen Konsulat ein Visum beantragt werden. Zur Einreise nach Peru braucht ihr natürlich einen gültigen Reisepass.

Von A nach B

Gerade für längere Strecken lohnt sich in Peru die Fortbewegung mit dem Flugzeug. Besonders für die Strecken Lima – Cusco – Puerto Maldonado /Amazonas – Juliaca / Titicacasee haben die Flugverbindungen große (zeitliche) Vorteile gegenüber den Über-Land-Verbindungen. Die Flugpreise variieren sehr stark, was unter anderem auch abhängig vom internationalen Langstreckenflug ist.

Zugverbindungen gibt es nur nach Macchu Picchu oder an den Titicacaseee und diese werden nur von Touristen genutzt. Ansonsten ist das wichtigste Fortbewegungsmittel der öffentliche Bus. Dieser ist günstig und gerade im Falle der etwas teureren Anbieter wie Cruz del Sur sehr komfortabel. Das Busnetz ist sehr gut ausgebaut, nur an entlegeneren Orten empfiehlt es sich die Tickets bereits ein paar Tage im Voraus zu kaufen, da Verbindungen durchaus einmal ausgebucht sein können. An jedem Busbahnhof gibt es eine Information, die euch weiterhelfen kann, welcher Anbieter welche Strecke bedient. Manchmal können Tickets sogar bereits im Hotel/Hostel gebucht werden. In dem Gebiet rund um den Bahnhof solltet ihr besonders auf euer Gepäck aufpassen, da Diebstähle hier nicht selten vorkommen. Das gleiche gilt übrigens auch für die Fahrt an sich.

Geld

Der Nuevo Sol (S/.) ist die offizielle Währung in Peru. Es gibt Banknoten mit den folgenden Werten: 10, 20, 50, 100 und 200 Nuevos Soles. In vielen Hotels, Geschäften, Restaurants oder Tankstellen werden darüber hinaus auch US-Dollar angenommen. In den meisten Städten gibt es Geldautomaten, in denen ihr mit eurer Visa, MasterCard, Maestro oder American Express Geld abheben könnt.

Sprache

Die häufigste Frage die ich in Sachen Südamerika im Allgemeinen gestellt bekomme ist: Kann ich nach Peru reisen, wenn ich kein Spanisch kann? Da gibt es leider keine pauschale Antwort. Natürlich sprechen die Leute vor Ort außerhalb der Hotels kaum Englisch. Trotzdem kommt man mit guter Planung und ein paar Brocken Spanisch schon sehr gut zurecht. Ich persönlich hab vor meiner Südamerika-Reise ein bisschen online spanisch gelernt, was mir gerade beim Verstehen der Sprache sehr viel weiter geholfen hat. Sprechen kann ich bis heute nur in Schlagworten, aber damit komme ich sehr gut über die Runden. Und wenn ich zum Beispiel nach China reisen wollte, würde ich das ja auch nicht erst dann tun, wenn ich fließend Chinesisch spreche oder?

Unterkünfte

Das Reisen in Peru ist weder besonders teuer (wie z.B. in den USA, Kanada oder Costa Rica), noch besonders günstig wie in Südostasien oder auch dem Nachbarland Bolivien. Trotzdem kann man dort auch sehr günstig über die Runden kommen. Eine einfache Übernachtung im Doppelzimmer inklusive (einfaches) Frühstück kostet in etwa 50 PEN also rund 14 Euro pro Person. Ihr könnt aber auch schon in günstigen Hostels für 5 Euro übernachten. Auch nach oben ist viel Spielraum für Luxus. Ich buche meine Unterkünfte meistens ein paar Tage vorher und achte immer darauf, dass sie in einem guten Viertel und verkehrstechnisch günstig gelegen ist. In welchen Unterkünften ich in Peru übernachtet habe, habe ich euch bereits in meinem Südamerika Rundreise Guide verraten.

Sicherheit

Grundsätzlich gelten in Peru die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie überall auf Reisen oder auch zu Hause.  In großen Menschenmengen wie an Bahnhöfen können Taschendiebe lauern. Also besser Geld und Karten auf verschiedene Geldbeutel aufteilen und nicht all zu viel Bargeld mitschleppen. Der Pass sollte am besten im Hotelzimmer oder Safe bleiben oder in einem Moneybelt direkt am Körper getragen werden. Kommt ihr in eine neue Stadt oder einen neuen Ort informiert euch am besten im Hotel oder bei anderen Ortskundigen über No-Gos und unsichere Stadtviertel. Falls es wirklich mal zum Fall der Fälle kommt, übergebt den Dieben eure Wertgegenstände am besten sofort ohne Wiederwehr. All das kann euch aber auch überall auf der Welt passieren und es ist kein Grund gegen eine Reise nach Peru. Wer sich allerdings unsicher ist, für den ist vielleicht eine Gruppenreise, zum Beispiel mit Intrepid das richtige. Ich war bei meinem zweiten Besuch mit dem Reiseanbieter unterwegs und verrate euch bald mehr dazu.

Reiseroute

Wenn ich all meine Highlights in Peru zu einer Reiseroute verknüpfen würde, sähe sie so aus: Von Lima geht es zunächst per Flugzeug in den Amazonas nach Puerto Maldonado. Nach ein paar Tagen im Dschungel geht es – erneut mit dem Flugzeug – nach Cusco und von dort weiter ins heilige Tal der Inkas beziehungsweise Ollantaytambo. Hier könnt ihr entweder den Inca Trail (in der 4 oder 1-Tages-Variante) machen oder eine der Alternativen. Danach steht Machu Picchu auf dem Programm. Zurück in Cusco solltet ihr euch die hübsche Altstadt und auch die Salineras de Maras nicht entgehen lassen, bevor es dann weiter an den Titicacasee geht. Hier hat mir besonders die Isla Taquile gefallen. Vom Titicacasee geht es dann über Arequipa (wo ich leider noch nicht war) nach Nazca zu den mysteriösen Nazca-Linien. Bevor es dann zurück nach Lima geht, kann ich euch einen Stopp in Paracas und seinen Islas Ballestas (Gallapagos Inseln Perus) sowie in der Wüstenoase Huacachina nur ans Herz legen. Für diese Reiseroute würde ich ca. 3-4 Wochen einplanen.

Habt ihr noch weitere Fragen zum Reisen in Peru oder Südamerika im Allgemeinen? Was gehört bei euch immer in die Reiseapotheke und habt ihr schon die neuen Sterillium® Protect & Care Produkte in der Apotheke entdeckt?

*in Zusammenarbeit mit HARTMANN

**Hinweis: Desinfektionsprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen!

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