Juni Update – Von der Ostsee bis in den Schwarzwald

Ich schrecke hoch. Es ist mitten in der Nacht und das ist auch gut so. Denn Julia und ich haben uns vorgenommen an diesem Morgen die Sonne über der Ostsee aufgehen zu sehen. Um 5:18! Ich schaue neben mich und denke „Ach krass, stimmt ja, ich habe einen Hund“ als ich Meli friedlich auf ihrer Decke neben mir schlafen sehe. So geht es mir in den letzten Tagen eigentlich jeden Morgen. Dann schaue ich auf die Uhr. 4:25 – es ist Zeit aufzustehen. Nur Meli sieht das wohl anders. Mein innerer Schweinehund auch. Trotzdem ziehe ich mich an, mache Meli ihr Geschirr um und stolpere hinaus ins Dunkel, wo sich am Horizont bereits ein rosa-farbener Streifen zu bilden beginnt…

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Was war los im Mai?

Der Mai stand bei mir wieder ganz im Zeichen von Reisen im eigenen Land. Neben meiner Reise nach Usedom, der ersten Reise mit meinem neuen Hund Meli, ging es für mich und Julia auch in den Schwarzwald um die Natur zu genießen und in besonderen Unterkünften zu übernachten. Was sonst noch so los war und einen kleinen Vorgeschmack darauf, was wir auf der Reise erlebt haben, verrate ich euch in diesem Monatsupdate.

Usedom

Von meiner Reise nach Usedom habe ich euch ja bereits viel erzählt. Zum einen in meinem Artikel mit meine 11 Tipps für eure Reise mit Hund, die auch für Naturfreunde ohne Hund hilfreich sind. Zum anderen habe ich euch in meiner Kolumne auch einen Blick hinter die Kulissen meiner ersten Reise mit Hund genommen. Ich bin wirklich sehr dankbar, wie gut sich Meli als Reisehund macht. Auch wenn sie generell immer noch ängstlich ist, wächst sie mit jeder neuen Erfahrung auf Reisen, sie fährt super Auto und Zug, bellt selten und ich bin wirklich dankbar, dass das Reisen mit ihr so unkompliziert ist. Und so konnten Julia und ich auf Usedom gemeinsam mit ihr die Sonne genießen (Usedom gilt als einer der sonnigsten Orte in Deutschland), Strandbäder erkunden und durch die Natur im Hinterland streifen. Der schönste Moment der Reise war aber der Sonnenaufgang in Karlshagen, als wir den Strand fast alleine für uns hatten und die ganze Insel noch zu schlafen schien.

Der Alltag mit Hund

Zurück zu Hause stand alles im Zeichen von „Routine finden“. Routine im Alltag mit Hund. Nach der ersten turbulenten Woche mit Meli und der ersten Reise wurde es nun Zeit im Alltag anzukommen und eine Routine zu entwickeln. Das ging leichter als gedacht. Da Meli vormittags eh viel schläft, gehe ich morgens mit ihr kurz raus, gebe ihr Futter und habe dann erst einmal rund vier Stunden um selbst zu frühstücken und den ersten Schwung Arbeit zu erleben. Mittags zwischen 12 und 13 Uhr steht dann die erste längere Runde im Wald an. Dann kann ich noch einmal vier Stunden arbeiten, bevor mein Freund von der Arbeit kommt und ich dann auch so langsam Feierabend mache. Dann geht es noch einmal kurz zum Pinkeln raus, bevor dann am Abend gegen 19 Uhr noch eine zweite längere Gassirunde ansteht, die wir meistens gemeinsam gehen.

Alles in allem muss ich meine Zeit besser einteilen und versuche in der nun kürzeren Arbeitszeit trotzdem viel geschafft zu bekommen. Vor Meli saß ich oft bis nachts am Schreibtisch – das ist nun anders. Und das ist auch gut so! Schließlich rede ich hier auf dem Blog so viel davon jeden Tag zu genießen und ertappe mich oft dabei, wie ich mich selbst nicht daran halte. Mein Freund und ich unternehmen dank Meli gemeinsam viel in der Natur und erkunden die Wanderwege vor unserer Haustür – und das tut uns beiden so gut! So langsam trainiere ich auch mit Meli Joggen zu gehen, was ich später, wenn sie erst ein Jahr alt ist, gerne regelmäßig machen möchte. Noch bleibt es allerdings erst einmal bei kleineren Laufeinheiten, die ich in die Spaziergänge einbaue.

Roadtrip durch den Schwarzwald

Als zweite Reise in diesem Monat stand ein Bulli-Roadtrip durch den Schwarzwald auf dem Programm. Julia und ich haben in ungewöhnlichen Unterkünften übernachtet, wie einem Baumhaushotel in Weil im Schönbuch, einem Weinfass in den Weinbergen oberhalb von Sasbachwalden, einem Tipi im Schwarzwaldcamp am Schluchsee sowie einem Bubble Tent in Bad Dürrheim. Daneben haben wir die wunderschöne Natur genossen, die sich gerade jetzt im Frühling von ihrer besten und vor allem buntesten Seite zeigt. Wir waren viel wandern, haben eine Sonnenuntergangstour mit dem Kanu genossen und einen Wellnessnachmittag in der Soletherme Solemar. Bald gibts dazu auch mehr auf dem Blog!

Was gabs auf dem Blog?

Seit meinem letzten Monatsupdate Mai, das „hundebedingt“ ein paar Tage zu spät online ging, habe ich euch auf dem Blog von meiner ersten Woche mit Hund erzählt, meine Tipps für Usedom mit Hund verraten und wie meine erste Reise mit Hund hinter den Kulissen so war. Ziemlich viel Hundecontent also. Aber keine Sorge, so wird es nicht weitergehen. Aber schließlich ist so eine Hundeadoption auch für mich eine große Sache und daneben hatte im ersten Monat wenig anderes Platz. Jetzt, wo sich Meli langsam eingelebt hat und auch während der ein oder anderen Reise zu Hause bei meinem Freund bleiben wird, dreht es sich auf dem Blog hier natürlich weiterhin auch um andere Themen. Ich habe zwar die Rubrik „Reisen mit Hund“ ins Leben gerufen, aber das Thema wird eines von vielen bleiben. Und das finde ich auch gut so!

Wohin geht die Reise im Juni?

Im Juni werde ich wieder sehr viel unterwegs sein. Über Pfingsten werden mein Freund und ich mit ein paar Freunden nach Holland ans Meer fahren. Meli kommt natürlich mit. Ebenso wie auf meine Reise nach Hamburg zu meiner Schwester, wo wir jedes Jahr mit der ganzen Familie ihren Geburtstag feiern. Hier werden alle dann auch Meli endlich kennenlernen. Dann steht mit Julia zusammen ein Kurztrip nach Forchheim in Oberfranken auf dem Programm. Wir freuen uns schon auf die hübsche Fachwerkarchitektur, die fränkische (vegetarische) Küche sowie Ausflüge in den Kellerwald & die fränkische Schweiz. Ende des Monats geht es für mich noch auf einen Jungesellinnenabschied ins Taubertal südlich von Würzburg.

Wie war euer Mai? Habt ihr die Feiertage zu Hause oder auf Reisen genossen? Und was steht bei euch im Juni an Reisen an? Ich freue mich von euch in den Kommentaren zu lesen!

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2 Kommentare

  • Hallo liebe Jana,

    ich bin gespannt wie dir Forchheim und Franken gefällt. Vielleicht kommst du ja auch mal in meine Geburtsstadt Bamberg – das Fränkische Rom ist für mich nach wie vor eine der schönsten Städte überhaupt!
    Ich finde es toll, dass du jetzt auch eine Hundemama bist – ich liebäugele auch schon lange, aber berufsbedingt ist das für mich momentan noch nicht machbar – ich lasse ja ungern den Hund den ganzen Tag alleine.
    Bin gespannt auf mehr Berichte!
    Na dann vill Schbass in Frangn – ich glaab, dir gfällts bestimmt bei uns, es is nämlich a schöns Fläggla :-)
    (das war jetzt tiefstes Fränkisch) :-)

    Katharina

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