Meine Reise nach Marokko – Ein Instagram Tagebuch

Marokko. Meine erste Reise in ein arabisches Land. Meine erste Reise nach Afrika. Ich trat sie mit gemischten Gefühlen an. Auf der einen Seite waren da hohe Erwartungen, auf der anderen Seite die Frage nach der Sicherheit, der ich bereits einen Blogpost gewidmet habe. Kein anderes Land hat mich bisher so in den Wahnsinn getrieben – positiv sowie negativ. Es gab Momente, in denen hätte ich mich am liebsten zurück nach Hause gebeamt und andere, an denen war ich so glücklich, dass man es mit Worten kaum beschreiben kann.

Aber genau dieser Wahnsinn lässt doch eine Reise erst richtig unter die Haut gehen. Apropos Haut: Ja, ein Henna-Tattoo habe ich mir auch andrehen lassen und zwar für umgerechnet 5 Euro, im Glauben ich hätte 50 Cent bezahlt. Ich merkte das ganze erst, als mich meine Schwester empört anschaute. Seit diesem Augenblick war der Wechselkurs in mein Gehirn gebrannt. Auf den Schock musste erst einmal ein frischgepresster Orangensaft her… Was ich auf meiner Reise sonst noch so erlebt habe, zeige ich dir heute in meinem Instagram-Tagebuch.

Zwei Tage Marrakesch Wahnsinn

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Landeanflug auf Marrakesch, die auch gerne als die „rote Stadt“ bezeichnet wird.

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Die vielleicht schönste Hotellobby der Welt im Hotel Royal Mansour, das die nächsten zwei Tage unser zu Hause sein wird.

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Begrüßungsdrink im Wohnzimmer! unseres! eigenen! Riads.

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Bei dem schönen Garten möchte man das Hotel gar nicht mehr verlassen.

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Haben wir aber schließlich doch getan. Die Koutoubia Moschee ist quasi das Wahrzeichen von Marrakesch. Bloß schade, dass man als Nicht-Moslem in Marokko keine Moscheen besuchen darf.

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Nach einem ersten Kulturschock in den Souks von Marrakesch retten wir uns in die Maison de la Photographie, die nicht nur schöne Eindrücke des alten Marokko aus der Pionierzeit der Fotografie vermittelt, sondern auch den besten Blick auf die Stadt und das Atlasgebirge bietet.

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Neuer Tag – neue Abenteuer. Aber erst mal ein ordentliches Frühstück (ihr kennt mich ja) – mit drei eigenen Kellnern… OMG!

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Wir stürzen uns erneut ins Getümmel von Marrakesch und besuchen den Bahia Palast. Eigentlich wollten wir ganz woanders hin, aber hey, der Palast ist wirklich sehenswert.

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Ein bisschen Catcontent aus dem Bahia Palast. Eigentlich bin ich ja eher der Hundetyp, aber hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht.

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Gewürze auf einem Souk im Mellah Viertel. Ich frage mich immer noch wie zum Teufel die das so hinbekommen.

Sahara, wir kommen!

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Am nächsten Tag beginnt unsere Wüstentour mit einer spektakulären Fahrt über den hohen Atlas.

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Manchmal muss ich mich kneifen um zu realisieren, dass ich gerade nicht von meiner ersten Mondlandung träume.

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Im Hintergrund sind auf den Bergspitzen die letzten Schneereste zu sehen. Für März ist es auch in Marokko schon ziemlich warm, denn viel Schnee liegt nicht mehr. In manchen Jahren müssen die Pässe sogar für mehrere Stunden gesperrt werden.

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Unser erstes Ziel ist die Berberstadt Ait Ben Haddou, die als Filmkulisse von Gladiator und Games of Thrones bekannt wurde. Auch wenn das ganze sehr touristisch ist, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, denn die Lehmbausiedlung ist eine der besterhaltensten in ganz Marokko.

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Auch bekommt man schon einmal einen gutes Gefühl dafür, was einen in der Wüste später erwarten wird. Überhaupt bedeckt diese Art von Halbwüste weite Teile des Landes.

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In der Dadesschlucht umgeben von roten Felsformationen schlagen wir unser Nachtlager auf.

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Am nächsten Morgen geht es dann ins Nirgendwo. Zumindest könnte man das bei den Straßen glauben. Stundenlang fahren wir auf den schnurgeraden Pisten, die ins Nichts zu führen scheinen, bis wir schließlich in der Erg Chebbi, einem Teil der Sahara ankommen.

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Dann schließlich tauschen wir den gemütlichen Autositz gegen den Rücken eines Kamels. Mir tut jetzt noch der Hintern weh, wenn ich daran denke. Aber dafür wartet eine unvergessliche Nacht in der Wüste auf uns. Ich habe noch nie so einen wundervollen Sternenhimmel gesehen.

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Durchs kilometerweite Nirgendwo geht es am nächsten Tag wieder zurück nach Marrakesch. Die fünf Tage in Marokko waren eine der aufregendsten meines Lebens, aber gerade genug um einen ersten Eindruck von Land und Leuten zu bekommen. Aber das ist ja das tolle an Marokko: man braucht nur in den Flieger zu steigen und ist keine 3 1/2 Stunden später schon in einer anderen Welt.

PS: Schau doch mal bei Instagram vorbei – du findest mich unter SonneundWolken.

Welches Reiseziel hat euch mal so richtig in den Wahnsinn getrieben?

Vielen Dank an das Royal Mansour, dass ich mich zwei Nächte wie einen Prinzessin fühlen durfte.

Instagram Travel Thursday Linky


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