Die Dubliner Riviera

Der Zug bringt uns – wieder vorbei an Dublin – nach Dun Laoghaire. Hier beginnt der Küstenabschnitt der, vielleicht etwas großspurig, als Dublins Riviera bezeichnet wird und eine der respektabelsten Wohngegenden Irlands darstellt. Und tatsächlich, mit einer schönen Uferpromenade, die zum Flanieren einläd, und ein paar Palmen gepaart mit einem sonnenuntergangsroten Himmel, fühlen wir uns fast wie in Italien (mal abgesehen von der Kälte).

An der Uferpromenade entlang gehen wir bis zum James Joice Tower, einem Martelloturm, der wie seine zahlreichen irischen und britischen Brüder die Inseln gehen die erwartete Invasion Napoleons verteidigen sollte. In diesem Exemplar verbrachte James Joyce seine letzten Tage auf irischem Boden. Das heutige James Joice Museum hatte leider geschlossen.

Nach dem Turm entfernen wir uns langsam wieder von der Küste und steuern den Ort Dalkey an. Da es langsam dunkel wird wollen wir dort die DART-Bahn zurück nach Dublin nehmen. Der kleine Ort mit weihnachtlicher Beleuchtung wirkt beschaulich und gemütlich und in einem kleinen Café mit prasselndem Kamin lassen wir uns für einen Coffee Mocca nieder und wärmen unsere müden Knochen.

Eine 20-minütige Zugfahrt bringt uns zurück nach Dublin. Im Hostel zurück lassen wir uns Nudelsalat und Tütensuppen schmecken und krönen unseren letzten gemeinsamen Abend zu viert in dem kleinen Pub um die Ecke. An die morgige Abreise wagen wir nicht zu denken.

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