Goslar – Sehenswürdigkeiten & die schönsten Ecken [mit Josef Seibel]

Schön und zugleich funktional und praktisch – darauf lege ich (auf Reisen) bei meiner Kleidung wert. Besonders bei Schuhen achte ich auf gute Qualität, hochwertige Materialien, Langlebigkeit und vor allem: bequem sollen sie sein. Schließlich tragen mich meine Schuhe nicht selten an einem Tag durch Städte mit Asphalt und Kopfsteinpflastern, auf Aussichtstürme sowie Spaziergänge im Grünen. Und nicht selten wurden aus kurzen Spaziergängen ganze Wanderungen, die ich mit meinen normalen Straßenschuhen bewältigt habe. So wie in meiner Heimatstadt Goslar am Harz, in denen ich einen Tag selbst einmal Tourist gespielt habe um euch meine Lieblingsecken und schönsten Plätze abseits der Touristenpfade zu zeigen. Mit dabei: Meine neuen Schuhe von Josef Seibel, einem Traditionsunternehmen, dem seit 130 Jahren genau das wichtig ist, was ich an guten Schuhen so schätze: Schlichtheit, Natürlichkeit und Wertigkeit. Wie sich die Schuhe während meiner Erkundungstour so geschlagen haben und wo es in Goslar die schönsten Aussichtspunkte, Fachwerkstraßen und Cafés gibt, verrate ich euch in diesem Artikel.

Spaziergang an der Abzucht

Wasser zieht mich (nicht nur auf Reisen) einfach magisch an und deshalb starte ich mit dem kleinen Flüsschen, das einmal quer durch die Altstadt von Goslar führt. Mal Gose, mal Abzucht genannt – aber immer einen Spaziergang wert. An heißen Sommertagen spendet sie angenehme Abkühlung und fast ganz nebenbei findet man entlang ihrer Ufer einige der schönsten und größtenteils unbekannten Ecken der Stadt. Und dabei fließt sie nur ein paar hundert Meter vom bekannten und beliebten Marktplatz vorbei.

Schnell sind da auch mal meine neuen Halbschuhe im schlichten Sneaker-Look (Modell „Caren“) ausgezogen und die Füße ins kühle Nass gehalten. Überhaupt sind die Schuhe aus hochwertigem Leder in der warmen Jahreszeit die perfekten Schuhe für einen Stadtbummel. Ob zu Jeans, Röcken oder Shorts sind sie ein Allrounder, der zu allem passt und zudem bequem ist. Ich hab sie in weiß, aber das zarte gelb sowie die Camel-Farbe gefällt mir mindestens genauso gut.

Die Peterstraße

Überhaupt sind schicke Schuhe mit Absätzen selbst am Abend nicht das richtige für Goslar. Denn überall wartet das Kopfsteinpflaster mit fiesen Stolpersteinen. Schon als Teenager sind wir daher am Abend grundsätzlich immer mit Sneaker ausgegangen. Was mich früher genervt hat, erfreut mich heute nur noch. Schließlich sind die schönen Fachwerkstraßen mit Kopfsteinpflaster eine Art Wahrzeichen der Stadt und mit meiner heutigen Schuhwahl auch kein Problem für die Füße. Eine der schönsten Fachwerkkulissen findet ihr übrigens in der Peterstraße.

Genauso schön: Die Breite Straße am Breite Tor (s.u.), die Neue Straße, die Kettenstraße sowie die Jakobistraße

Der schönste Blick auf die Stadt von der „Himmelsleiter“

Nach dem Kopfsteinpflaster wartete die nächste Herausforderung auf mich und meine Josef Seibel-Schuhe: die sogenannte Himmelsleiter, wie man den Nordturm der Marktkirche auch nennt. Ganze 232 Stufen müssen erklommen werden um die schönste Aussicht auf die Stadt zu genießen. Auch wenn diese durch die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen am Rathaus zur Zeit ein wenig getrübt wird, lohnt sich ein Aufstieg trotzdem: Denn die Sicht über die Stadt bis zu den ersten Harzausläufern ist einfach grandios. Und ein gutes Training ist der Aufstieg ganz nebenbei auch!

Das Café „Schneeweiss & Rosenrot“

Nach so viel Lauferei wird es jetzt erst einmal Zeit für eine Pause: Mein Lieblingscafé in Goslar ist das Schneeweiss & Rosenrot, das neben gutem Röstereikaffee aus der lokalen Kaffeerösterei Dills (die natürlich ebenfalls einen Besuch wert ist) ausschließlich vegane und vegetarisches Essen serviert. Nur eine Seitengasse von der trubeligen Fischemäkerstraße, der Haupteinkaufsmeile von Goslar, entfernt, könnt ihr hier im gemütlichen Innenraum oder an rustikalen Tischen im Freien eure Kaffeepause genießen. Pssst: das Café ist auch ein guter Ort zum Frühstücken oder Mittagessen!

Der Schuhhof mit dem besten Eis der Stadt

Wem es alternativ mehr nach einem Eis gelüstet, der wird gleich neben der Marktkirche auf dem Schuhhof fündig. Hier befindet sich das Eiscafé Venezia. Nachdem ich und meine Schuhe mal wieder ein paar Kopfsteinpflastersteine überwunden haben, gab es für uns statt dem Eis schließlich einen Fragoletto – eine Art Cocktail aus Rotwein, Erdbeeren und Zitroneneis – perfekt bei warmen Sommerwetter!

Sonnenuntergang an den Bergwiesen am Rammelsberg

Was wäre ein perfekter Tag in Goslar ohne einen Sommerspaziergang auf den Bergwiesen am Fuße des Rammelsberg. Von der Altstadt seid ihr in Nullkommanichts vorbei an der Bergdorfruine dorthin gelaufen. Wer mag besorgt sich bei Weinrüssel (Marktstraße 34) noch eine leckere Weinflasche und packt sie als Sundowner in die Tasche.

An diesem warmen Sommerabend habe ich mich für meine neuen senfgelben Sandalen (Modell „Clea“) von Josef Seibel entschieden. Die sind mit der höheren Sohle aus weißem Gummi in Kombination mit Kork und einem bequemen Fußbett selbst für solche Spaziergänge gut geeignet. Obwohl: auf der Wiese konnte ich es dann doch nicht lassen und hab meine Schuhe ausgezogen um das kühle Gras unter meinen Füßen zu spüren. Das geht mit dem Modell auch ganz schnell ohne lästiges Riemchen-Lösen. Denn die Riemen sind bei diesen Sandalen nur Zierde – darunter befindet sich ein unsichtbarer, praktischer Klettverschluss.

 

Auf einer kleinen Anhöhe mitten im Gras mit Blick auf die ganze Stadt und einem Glas Weißwein lassen wir dann den Tag ausklingen. Und gönnen auch unseren Füßen eine Pause. Denn selbst in den bequemsten Schuhen merkt man an solch einem Tag, wie viel man eigentlich gelaufen ist. Mein Handy sagt 15 Kilometer, 20.000 Schritte und 31 Stockwerke – ein typischer Reisetag für mich. Und ich würde sagen die beiden Schuhe haben ihre Bewährungsprobe definitiv bestanden oder?

Ward ihr schon einmal in Goslar? Und worauf legt ihr bei euren Schuhen (auf Reisen) wert?

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