So schön ist der Harz: Inspirationen via Instagram

Nach einem grandiosen und reiseintensiven Halbjahr, nehme ich mir in den nächsten fünf Wochen eine kleine Reiseauszeit. Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht unterwegs bin. Vielmehr nutze ich die Reisepause um die schönen Dinge vor der Haustür zu erkunden und auch mal wieder meiner Heimat, dem Harz, einen Besuch abzustatten. Denn der ist nämlich viel schöner als ich immer dachte. Für das bevorstehende Wochenende in der Heimat und alle kommenden habe ich mich via Instagram auf eine kleine Harz-Reise begeben und einiges an Inspirationen gesammelt.

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 1. Eine Wanderung um die Buntenbocker Teiche unternehmen

Als ich das Foto von Max zum ersten Mal sah, wusste ich: da muss ich hin. Lange habe ich recherchiert, wo ich diesen wundervollen Blick hat und wurde schließlich fündig. Und zwar handelt es sich um den Blick vom Staudamm des Bärenbrucher Teiches über den Ziegenberger Teich in Richtung Buntenbock. Die beiden Teiche gehören zum sogenannten Oberharzer Wasserregal und sind Relikte aus vergangenen Bergbauzeiten. Ein themenbezogener Rundwanderweg führt an fünf der Bergbauteiche vorbei, welche einst die Wasserversorgung der Erzgruben des Rosenhöfer Zuges sicherstellen sollten.

2. Den Sonnenaufgang auf dem Brocken erleben

Eine Nacht auf dem Brocken oder Sonnenaufgangswanderung auf selbigen steht schon lange auf meiner Bucket List. Leider sind die Übernachtungen dort oben sehr teuer und man muss schon weit im Voraus buchen, was wiederum wettertechnisch problematisch ist, und ich – im Falle der Sonnenaufgangswanderung – meist zu gemütlich um mich mitten in der Nacht aus dem Bett und auf einen Berg zu quälen. Vielleicht schaffe ich es ja doch einmal – das Bild jedenfalls lässt schönes erahnen.

3. Entlang des Dammgrabens bei Altenau wandern

Ich muss zugeben, bevor ich zu Ostern die Wanderung zur Wolfswarte bei Altenau unternommen hatte, war mir garnicht bewusst, wie schön diese Ecke des Harzes ist. Während man entlang des Grabens durch die grünen Tannenwälder wandert, hat man tatsächlich das Gefühl, dass etwas dran ist, am “Sagenharz”.

4. Quedlinburg besuchen

Meine Heimatstadt Goslar und Quedlinburg sind quasi Konkurrenten, wenn es um die schönste Fachwerkstadt im Harz geht. Für mich hat Goslar ein bisschen die Nase vorne, weil die Fachwerkhäuser besser erhalten sind und auch generell in der Stadt ein bisschen mehr los ist. Aber ich schätze ich bin bei der Beurteilung auch nicht so ganz objektiv. So oder so, Quedlinburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

5. Im blauen See schwimmen

Ich dachte eigentlich immer türkiesblaue Seen gibt es nur in Kanada und in den Alpen. Aber wie Instagram mich gelehrt hat, wohl auch im Harz. Nämlich ganz in der Nähe des Ortes Hüttenrode. Das Wasser bekommt seine Farbe von dem vielen Kalk, der in ihm gelöst ist. Am schönsten soll das Schauspiel im Frühling sein, wenn das Schmelzwasser den See füllt. Schwimmen ist dann natürlich nur etwas für Abgehärtete…

6. Im Café Winuwuk einkehren

Auch für den nächsten Regentag im Harz habe ich mir etwas vorgenommen. Nämlich das Café Winuwuk besuchen, ein uriges Café mit angeschlossener Kunstausstellung. Das Café liegt in Bad Harzburg, also garnicht weit von Goslar entfernt.

7. Mit der Megazipline über die Rappbodetalsperre sausen

1.000 Meter lang mit bis zu 85 km/h hoch über einer Talsperre durch den Harz sausen? Das geht! Denn an der Rappbodetalsperre gibt es mit der Megazipline Europas größte Doppelseilrutsche. Die Rutsche hat ganzjährig geöffnet und eine Fahrt schlägt mit 39 Euro zu buche. Das Vergnügen würde ich mir gerne mal gönnen!

8. Um den Oderteich wandern

Auch der Oderteich in der Nähe von St. Andreasberg gehört zum Oberharzer Wasserregal und damit seit 2010 zum Weltkulturerbe. Er wurde von den Bergleuten in den Jahren 1715 bis 1722 erbaut. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Talsperre die Größte Deutschlands. Eine Rundwanderweg führt in vier Kilometern einmal um den Teich herum.

9. Auf den Turm der Marktkirche in Goslar steigen

Einer der schönsten Dinge die man in Goslar so machen kann (außer Wandern) ist die Besteigung des Turms der Marktkirche und der damit verbundene schöne Blick über die Stadt und den Harz. Da ich die Aussicht schon zu Ostern genießen konnte, würde ich das nächste Mal gerne an einem kalten Wintertag dort oben stehen und den Blick auf die Winterlandschaft genießen.

10. Im Winter mit der Harzquerbahn fahren

Ebenfalls für den Winter vorgemerkt ist eine Fahrt mit der Harzquerbahn. Viele kennen die Schmalspurbahn nur von der Fahrt auf den Brocken. Es gibt aber darüber hinaus viele andere Strecken, die mit der historischen Bahn zurückgelegt werden können und die preislich deutlich günstiger sind als die Etappe auf den höchsten Berg im Harz. Ich hatte das Vergnügen bisher nur im Sommer, aber ich stelle es mir vor allem auch im Winter wunderschön vor durch die verschneite Tannenlandschaft zu fahren – natürlich in Kombination mit einer Schneewanderung.

Der Harz bei Instagram

Der Harz fristet bei Instagram noch ein absolutes Schattendasein. Hashtags gibt es kaum welche und auch nicht viele Instagramer. Die, die es gibt, findet man unter #Harz oder aber dem noch relativ kleinen aber feinen Hashtag #exploreharz.

Welche Orte im Harz wollt ihr gerne mal besuchen? Und was sind eure Lieblingsorte, die ich unbedingt mal sehen sollte?

PS: Ihr habt die ein oder andere Tour dank meines Buches oder Blogs gemacht? Dann verlinkt mich doch gerne auf euren Social Media Posts und benutzt den Hashtag #harzeskapaden, damit ich all eure schönen Bilder auch sehen kann!

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