Ein kleiner Schlemmerguide für Nürnberg

Drei im Weckla, Lebkuchen und Co: es gibt viele regionale Nürnberger Spezialitäten für die es sich zu Reisen lohnt. Aber auch international haben wir uns an diesem Wochenende durch Nürnberg gefuttert. Was ich alles so probiert habe, wo es das beste Sushi der Stadt gibt und was beim nächsten Besuch noch auf meiner kulinarischen Todo-Liste steht, verrate ich euch in meinem persönlichen Schlemmerguide für Nürnberg. Also falls ihr jetzt gerade Hunger habt, solltet ihr nicht auf Weiterlesen klicken…

Tea Time

Gerade im Winter braucht man sie – diese kleinen Oasen um die frierenden Knochen zu erwärmen und die kalten Hände an ein leckeres Heißgetränk zu schmiegen. Das Zeit & Raum Kolonial Cafe, ein kleines französisches Bistro an der Pegnitz, ist vor allem für seine Flammkuchen und die leckeren Früchtetees bekannt.  Ich entscheide mich für die Vitaminbombe und bekomme einen Früchtetee mit ganzen Organgen- und Limettenscheiben und einem Spritzer Grenadine. Auch der frische Minztee ist oberlecker – zumindest finden das meine Freundinnen. Die Einrichtung ist extrem gemütlich und ehe wir uns versehen, haben wir fast den ganzen Nachmittag dort zugebracht.

Eine Nürnberger Spezialität

Das typische Nürnberger Fastfood, gibt es in der Stadt fast an jeder Ecke. Es nennt sich „Drei im Weckla“ und besteht ganz simpel aus drei Nürnberger Rostbratwürstchen in einem Brötchen. Ein perfekter Snack für Zwischendurch – einfach und leckaa!

Das beste Sushi Nürnbergs…

…gibt es in der Haru Sushi Bar. Der Laden ist winzig klein und wartet in Sommer mit einem Biergarten auf. Da meine Freundinnen und ich die absoluten Sushifans sind, gehört für uns das gemeinsame Sushiessen zu jedem Besuch einfach dazu. Die Haru Sushi Bar bietet auch sehr ausgefallene Sushikombinationen an, wie die “New York Maki” – mit Lachs, Apfel und Sesam oder auch Sushi mit Camembert, Apfel, Dijon-Senf, Frischkäse oder auch Chilis. Wir haben uns jedoch eher für die klassischen Varianten entschieden. Wer viel Hunger mitbringt und bereit ist 27,- Euro zu opfern, dem empfehle ich das Chefmenü. Hier wird der Gast mit mehrere Gängen japanischer Spezialitäten verwöhnt. Nachdem ich jedoch bei den Nürbergern im Brötchen am Nachmittag nicht Nein sagen konnte, reichte mir die gemischte Makiplatte völlig. Auch die Nachtischvariationen sind absolut empfehlenswert. Da diese nicht in der Karte aufgeführt sind, muss man das Personal befragen, was es an dem entsprechenden Tag gibt. Wir entschieden uns für das Grünteeeis und gegen das schwarze Sesameis oder die Mousse au Chocolat. Besonders toll fand ich die Teeflatrate. Für nicht mal vier Euro bekommt man zum Essen so viel grünen oder schwarzen Tee wie man möchte.

Ein kulinarischer Ausflug nach Schweden

Wer es lieber bodenständig aber dennoch besonders mag, der sollte einmal im Stockholms vorbeischauen. Ebenfalls in der Innenstadt gelegen bietet die Bar/Grill/Lounge neben leckeren Cocktails (der Stockholm spezial ist grandios) auch schwedische Spezialitäten. Hier verbrachten wir den Freitag Abend direkt nach meiner Ankunft. Wenn man eine Location sucht die leckeres Essen und Cocktails verbindet, ohne den Ort wechseln zu müssen, ist man hier genau richtig. Ich entschied mich übrigens für einen Salat „Fyllt Tunnbröd“ mit Grillgemüse und schwedischem Gebäck mit Ziegenkäsefüllung.

Liebes Christkind, ich wünsche mir einen größeren Magen

Bei diesem Wochenendtrip war meine kulinarische Liste länger als meine kulturelle. Natürlich hab ich nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe – schließlich hat mein Magen auch nur eine begrenzte Kapazität. Unbedingt probieren wollte ich eigentlich noch die Nürnberger Lebkuchen, die die besten der Welt sein sollen und ein Besuch in einem urigen fränkischen Brauhaus mit deftiger Kost und leckerem Bier hat auch gefehlt. Wiederkommen lohnt sich also, nicht nur kulinarisch.

Habt ihr noch weitere Essenstipps für Nürnberg, die das nächste Mal auf meinen Speiseplan müssen?

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4 Kommentare

  • Da bekomme ich glatt wieder Hunger, obwohl ich gerade Frühstücken war… ;-)
    Ich denke, wir müssen dann auch mal in ein Brauhaus. Wäre super, wenn du zu den Kölner Lichtern kommen könntest, dann gehe wir vorher in ein Kölner Brauhaus und treffen und mit Mila. :-)

    Bussi

  • Oh lecker…ich habe jetzt verdammt grossen Hunger bekommen! :_:
    Ich habe schon ne halbe Ewigkeit keine Nürnberger mehr gegessen, schade, dass es die hier bei mir nicht gibt :(((
    Auch das andere Essen sieht verdammt lecker aus…mjam…

  • Da werden Heimatgefühle wach. Als ehemaliger Nürnberger noch 3 Tipps: Lebkuchen von Lebe Gesund (Ludwigsplatz). Die sind der Oberhammer, mit richtig viel Marzipan! Und Thai Essen bei O-Sha (nähe Kornmarkt), mein absolutes Lieblingsrestaurant. Und wer´s vegetarisch/vegan will, kann sich im Chesmu (Johannisstrasse) durchschlemmen.

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