Mainhatten feiert: Das Wolkenkratzer Festival 2013

Ich liebe mein Leben: immer unterwegs zu sein ist für mich das Größte. Heimweh was ist das?! Leider hat das zur Folge, dass ich eigentlich alle coolen Events zu Hause in Frankfurt verpasse, weil ich mich gerade mal wieder irgendwo in der Weltgeschichte herumtreibe. Aber hey, man kann nicht alles haben. Doch diesmal hatte ich Glück: am letzten Wochenende fand in Frankfurt das Wolkenkratzer Festival statt und ich war mittendrin. Wolkenkratzer Tetris, ein verrücktes Fußballspiel und die Skyline aus Sand – hier kommen meine Eindrücke von Deutschlands „höchstem“ Fest.

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1,2 Millionen Menschen zog es zum Wolkenkratzer Festival nach Frankfurt. Auf einem fünf Kilometer langen Parkur durch die Frankfurter Innenstadt gab es jede Menge zu sehen: 18 Hochhäuser, 120 Attraktionen, 1.200 Artisten und Künstler und natürlich jede Menge Essen.

Das Riesenrad an der Mainzer Landstraße wirkte zwischen den ganzen Hochhäusern mehr wie ein Minirad. Wer einen guten Ausblick sucht, hat deutlich bessere Alternativen…

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Ein paar Schritte weiter lenkte eine riesige Leinwand in Kombination mit einer langen Menschenschlange unsere Aufmerksamkeit. Wer sich in die Schlange einreihte konnte sich auf ein paar Minuten Wolkenkratzer Tetris freuen. Der tiefere Sinn darin blieb mir verborgen…

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Wo sich an anderen Samstagen die Schoppinglustigen tummeln, steht an diesem Tag alles im Zeichen des Festivals. Imbissbuden und Attraktionen sind deutlich voller als die sonst völlig überfüllten Geschäfte. Einer meiner persönlichen Festivalhighlights ist das verrückte Fußballspiel über dem Vero Moda. In regelmäßigen Abständen fanden schräg an der Hauswand Fußballturniere statt. Vor allem wegen der witzigen Showeinlagen der Spieler, waren die Spiele eine absoluter Publikumsmagnet. Die U-Bahn-Station war zu den Zeiten nur über den Schleichweg durch den Kaufhof zu erreichen, so voll war es.

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Nur ein paar Meter weiter gab es die nächste artistische Attraktion. Auf einen Gerüst über der Zeil turnten Artisten auf Motorrädern direkt über den Köpfen der Passanten.

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Wegen der riesigen Menschentraube, war das Highlight am Rossmarkt gar nicht zu sehen. Die Fluggesellschaft Condor hatte nämlich aus 157 Tonnen Sand die Frankfurter Skyline auferstehen lassen. Ob die wohl den verregneten Sonntag überlebt hat?

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Was ist ein Festival ohne die üblichen kulinarischen Verdächtigen. Fritten, Bratwurst, Popcorn, Zuckerwatte und Co sind nur einige der Klassiker ohne die ein Festival kein Festival ist.

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Vor dem Gebäude der Deutschen Bank – das übrigens wegen seiner tollen Glasfassade zu meinen Lieblingshochhäusern in Frankfurt zählt – gab es neben dem Hochhaus selbst jede Menge zu bestaunen….

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…Kletterer vor der Skylinekulisse beispielsweise…

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…oder eine Streetartgallerie mit Skylinegemälden aus aller Welt.

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In den grünen Parkanlagen der Taunusanlage herrschte dann echte Festivalatmosphäre. Hier gab es vor allem für Kinder jede Menge zum sehen und ausprobieren.

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Am angrenzenden Opernplatz war die Hauptbühne des Festivals aufgebaut, was dafür sorgte, dass ich mir schon eine Woche vor dem Festival einen anderen Weg zur Arbeit suchen musste. Hier fanden am Abend dann die Konzerte der Hauptacts Nena und Blue statt – und das kostenlos!

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Neben den vielen Attraktionen auf der Straße kamen die meisten Besucher aber vor allem wegen der Hochhäuser selbst –  denn die konnten am Wochenende umsonst besichtigt werden. Kein Wunder also, dass die Kartenbuchung bereits 10 Minuten nach Freischaltung völlig zusammengebrochen ist und nach einer Stunde sämtliche Karten ausverkauft waren. Glücklicherweise war ich auf keine Karte angewiesen (ich hatte natürlich mal wieder den Buchungsstart verpennt), denn ich war am Wochenende im Frankfurt Marriott Hotel zu Gast und konnte dort die Aussicht und eine exklusive Führung durch das Gebäude genießen (mehr dazu in Kürze).

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Am Samstag Abend stand dann noch eine schwere Entscheidung an: Konzerte von Nena und Blue besuchen oder Champions Leaque gucken. Der Regen machte nahm uns die Entscheidung ab und wir machten es uns in netter Bloggerrunde in der Champions Bar des Marriotts mit Bier und Fast Food gemütlich. Abends gab es dann das Feuerwerk vom Hotelzimmer aus…

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Der Sonntag war dann völlig verregnet, was sich sicherlich auch in den Besucherzahlen ausgewirkt hat. Mich jedenfalls haben an diesem Tag keine zehn Pferde aus dem Haus locken können.

Das Wolkenkratzer Festival findet übrigens in unregelmäßigen Abständen statt. Das letzte Mal vor sechs Jahren. Wollen wir nicht hoffen, dass bis zum nächsten Mal weitere sechs Jahre vergehen müssen…

Ward ihr auch auf dem Wolkenkratzer Festival? Was ist das coolste Fest in eurer Stadt?

Offenlegung: Vielen Dank an das Marriott Hotel Frankfurt, die mir nicht nur ein tolles Hotelzimmer zur Verfügung gestellt, sondern auch einen exklusiven Blick hinter ihre Kulissen gewährt haben. Mehr dazu in Kürze

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7 Kommentare

    • Das war der Blick vom Hotelzimmer aus :-) Da wird noch einiges an wundervollen Bildern folgen – ich sage nur Skyline bei Sonnenuntergang <3

  • Oh wow, das sieht nach einem genialen Fest aus!
    Warum man Wolkenkratzertetris spielen sollte?!?! Na weil es Tetris ist!!! Also wirklich! :D Die Wolkenkratzergallerie hätte mir wohl am besten gefallen, es sind einfach geniale Bilder.

    Liebe Grüße
    Christina

    • :-D ja die Galerie fand ich auch cool aber am tollsten sind noch immer die Hochhäuser selbst, die man sonst nie von Innen erleben kann ;-)

  • Coole Bilder! Allerdings hast du es im Artikel ja richtig spannend gemacht. Die ganze Zeit dachte ich beim Lesen „Bitte sag, dass man auf die Wolkenkratzer auch raufklettern kann!“ :D Ich glaube, ich hätte 5 Computer nebeneinander gestellt, nur damit ich mir Karten sichern kann. Ich liebe einfach die Aussicht von solchen Wolkenkratzern!

    LG Phil, der jetzt übrigens einen Ohrwurm von der Tetris-Melodie hat (*di dü dü dümmm …*)

    • Hihihi, raufklettern war dann doch nur den Profis vorbehalten. Aber überhaupt mal auf die Gebäude raufzukommen, war schon echt toll! Weil ich eigentlich zu der Zeit unterwegs auf einer Pressereise sein sollte (die dann angesagt wurde) hatte ich leider keine Karten und musste mich mit dem Marriott „begnügen“ ;-)
      Liebe Grüße, Jana

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