Frankfurt Tipp – Hoch hinaus auf den Dom

Der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main ist der größte Sakralbau der Stadt, ehemalige Pfalzkapelle und Stiftskirche. Ich wohne nun schon seit sieben Jahren in Hessen und war schon vor meinem Umzug nach Frankfurt zig Male in der Mainmetropole und doch habe ich es versäumt, mir den Dom einmal genauer anzusehen. Der Besuch von meiner Mutter am letzten Wochenende war der Anlass, das nun zu ändern. Am Samstag morgen bei herrlichem Spätsommerwetter stiegen wir zunächst die 325 Stufen hinauf auf die Aussichtsplattform.

Als ehemalige Wahl- und Krönungskirche der römisch-deutschen Kaiser ist der Dom eines der bedeutenden Bauwerke der Reichsgeschichte und galt vor allem im 19. Jahrhundert als Symbol nationaler Einheit. Aus dem Gotteshaus der karolingschen Kaiserpfalz hervorgegangen, gründet er auf Resten einer kleinen merowingischen Kapelle, die vor 680 entstanden sein muss.Im Mittelalter war der Dom, der nie Bischofskirche war, Sitz des kaiserlichen Domstiftes St. Bartholomäus, seit 1356 Wahlort der Deutschen Könige und ab 1562 Krönungsort der römischen Kaiser.

Der schweißtreibende Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall und kostet für Studenten 1,50 Euro, Normalpreis 3,00 Euro. Von der Plattform hat man einen grandiosen Blick auf Skyline, Main und Altstadt.

Wieder unten angekommen besichtigten wir das imposante Bauwerk von innen. Hier wurde gerade der Erntedankgottesdienst vorbereitet und Kürbisse, Zweige und andere Herbstdekoration verteilt. Eine Besichtigung des Doms lohnt sich auf jeden Fall und sollte bei keiner Frankfurt-Reise fehlen.

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