Frankfurt Tipp – Faszinierende Pflanzenwelt im Palmengarten

Wenn man schon nicht „zu den Palmen fahren“ kann, dann holt man sie sich eben nach Hause. In diesem Sinne nutzen wir das wunderschöne Spätsommerwetter am ersten Oktoberwochenende für einen Besuch im Palmengarten. Der Palmengarten in Frankfurt ist einer der renommiertesten Botanischen Gärten Europas. Weltweit gehört er zu den sechs artenreichsten Gärten. Er entstand im Jahr 1868 auf eine Initiative der Frankfurter Bürger hin und gibt ihnen seit dem viel zurück – eine kleine Oase im Herzen Frankfurts.

Neben einer Parkanlage mit prächtigen Bäumen und Wiesen sowie Beete mit jahreszeitlich wechselnder Bepflanzung gibt es dort verschiedene Themengärten sowie Schauhäuser, wie das historische Palmenhaus oder das Tropicarium. Pflanzen aus nahezu allen Vegetationszonen der Erde, vom tropischen Regenwald bis zur Subantarktis, können hier besichtigt werden. Das milde Frankfurter Klima macht die Kultur von zahlreichen frostempfindlichen Gehölzen möglich, die in anderen Teilen Deutschlands nicht im Freien gedeihen.

Besonders gut hat uns das Tropicarium gefallen. Es besteht aus sieben großen und sechs kleinen Schauhäusern mit einer Gesamtfläche von 5520m². Die Pflanzen der Halbwüste, Nebelwüste Savanne und des Dornwaldes bilden die „trockenen Tropen“ im Süden und die Pflanzen des Monsun-, Tiefland- und Bergregenwaldes sowie der Mangrove die „feuchten Tropen“ im Norden des Tropicariums.

Eins sei gleich gesagt – wenn man hier alles sehen möchte, muss man viel Zeit mitbringen und gut zu Fuß sein. Oder eben wiederkommen – so wie wir.

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