Fische, Fische, Fische: Im Aquario di Genova

Wir hatten ja so viel Schlimmes gehört und eigentlich unseres Autolis zuliebe Genua schon längst von unserer Liste gestrichen, doch reizte es uns dann zu sehr und wir fuhren an unserem letzten Reisetag dorthin. Der Plan war, sich das Aquarium in Hafen von Genua anzusehen und dabei einen kurzen Blick auf Stadt uns Hafen werfen zu können. Das Aquarium di Genova ist nämlich das zweitgrößte Europas (nach Valencia) und lockt mit 39 Becken auf einer Fläche von 10.000 qm.

Der Eintritt kostet circa 18 Euro pro Person, für mich als Fisch- und Wasserfreund aber ein absolutes Highlight. Wir hatten sogar Glück und erwischten einen Parkplatz direkt vor dem Aquarium. Dort sprachen uns eine Horde Kenianer an, die angeblich ein Straßenfest für Kenia organisierten, doch es stellte sich heraus, dass sie uns nur Plastikfigürchen andrehen und dann doch dafür Geld haben wollten. Aus Angst um unser Auto gaben wir ihnen ein paar Euro. „We look at your car, promise“ – wer’s glaubt wird seelig. Aber nun ging es ins Aquarium. Für die nächsten zwei Stunden ließen wir uns von der faszinierenden Unterwasserwelt verzaubern. Beobachteten Seekühe, Delphine und Haie beim Spielen, betrachteten die Cinque Terre einmal von „unten“, streichelten Rochen und beobachteten allerlei Fische in den zahlreichen schön angelegten Becken. Ganz besonders gut haben mir die Quallen gefallen. Hier ein paar Einrücke:

Gegen Nachmittag (ja unser Auto war noch da und wohlbehalten) ging es dann von Genua aus Richtung Heimat. Dabei nahmen wir diesmal die Route über die Schweiz. Hier braucht man ebenso wie in Österreich eine Vignette, diese kostet 38 Euro und gilt für ein Jahr. Na dann müssen wir wohl noch einmal wiederkommen ;-)

Nach 9 Stunden Fahrt, 2 Stunden Stau vorm Gotthard-Tunnel und zwei MC Donalds Besuchen, kamen wir gegen 2.30 Uhr wohlbehalten in Deutschland an. Leider zeigte sich das deutsche Wetter mal wieder von seiner besten Seite – denn es regnete in Ströhmen.

Bye bye Bella Italia!

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