Neujahrsvorsätze? Warum „keinen Plan“ manchmal der beste Plan ist

Wenn mich das Jahr 2015 eins gelehrt hat, ist es, dass es manchmal besser ist keinen Plan zu haben. Denn egal wie dieser am 1. Januar 2015 wohl ausgesehen hätte, es wäre doch letztendlich alles ganz anders gekommen. Mein Plan beschränkte sich also auf gebuchte Flüge nach Südamerika und zurück und die Idee mich nach meiner Rückkehr selbstständig zu machen, um endlich das leidige Thema „Fernbeziehung“ hinter mir zu lassen. Das wars dann aber auch schon mit Planung. Hätte mir jemand gesagt, was ich alles auf meiner Reise nach Südamerika erleben, wie glücklich mich auch das „Nach-Hause-Kommen“ machen und dass meine Selbstständigkeit in einem neuen Magazin zum Thema Berufseinstieg münden würde, das ich mit meiner lieben „Businesspartnerin“ Christina im August gegründet habe, hätte ich es wohl kaum geglaubt.

Und so gehe ich auch in das Jahr 2016 mehr oder weniger ohne (Reise)Plan aber mit 1.000 Ideen im Kopf. Klar haben sich schon einige dieser Ideen für die ersten drei Monate konkretisiert, aber der Rest ist ein weißes Blatt – und das ist gut so!

Dankbarkeit statt Pläne schmieden

Statt Pläne zu schmieden nutze ich die ersten Tage des Jahres deshalb um noch einmal zurückzuschauen. Um dankbar zu sein für alles, was ich im letzten Jahr erleben durfte und welche Möglichkeiten sich mir geboten haben. Für all die tollen und inspirierenden Menschen, die ich kennen lernen durfte und all die Dinge, die ich „zum ersten Mal erleben“ konnte. Meinen ersten 5.000er zum Beispiel. Oder meinen ersten Tandem-Fallschirmsprung. Mein „Überleben“ der Death Road mit dem Mountainbike. Aber auch die kleinen Dinge – wie mein erstes Rennradrennen oder meine erste Solo-Trekking-Tour durch die Eifel.

Und für meinen YouTube-Kanal, zu dem ich mich auch endlich im letzten Jahr entschieden habe. Was soll ich sagen: es war mehr als überfällig! Schließlich würde ich mich selbst schon seit Jahren als Heavy-YouTube-User bezeichnen. Mit einem Nachteil: Wenn man all die begabten YouTuber da draußen verfolgt, hegt man an sich selbst natürlich den gleichen Anspruch, dem man natürlich als Newbee niemals gerecht werden kann. Ich habe es trotzdem versucht und bin glücklich damit. Jetzt nach fast 30 Videos bekomme ich so langsam das Gefühl, dass Anspruch und „Wirklichkeit“ stückchenweise annähern. Ich freue mich deshalb riesig auf 2016, wo ich auf meinem Kanal noch einmal einen ganz zulegen möchte: Mehr Content, bessere Videos und noch persönlicher soll es werden. Euer Feedback zu meinen letzten Videos hat mir gezeigt, dass ihr besonders die Reisevlogs mögt, von denen es in Zukunft auch mehr geben wird. Ich arbeite derzeit noch daran, mich in der Öffentlich ganz ungeniert als „Verrückte“ zu outen, aber ich merke schon, wie die Hemmschwelle langsam sinkt.

Sonneundwolken-YouTube1

Danke auch an dieser Stelle an die ersten 200 Abonnenten, die sich inzwischen auf meinem Kanal versammelt haben, an alle fleißigen Kommentierer, für fast 20.000 Views und für jedes einzelne Daumen hoch!

Schon gelesen?

Bevor es jetzt in 2016 mit neuen Artikeln, Reisen (nächste Woche geht es gleich mal nach Hamburg!) und frischen Ideen losgeht, möchte ich dir an dieser Stelle noch einmal meine besten Artikel aus dem letzten Jahr vorstellen. Wer weiß, vielleicht ist ja die ein oder andere Inspiration für deine Reisen 2016 dabei!

Wofür bist du dankbar? Was war dein liebster Beitrag auf Sonne & Wolken im letzten Jahr?

PS: Dir hat mein kleiner Videorückblick gefallen? Dann vergiss nicht ihm einen DAUMEN HOCH zu geben!

PPS: Ab jetzt gibt es JEDEN SONNTAG ein neues Video auf meinem Kanal. Schon ABONNIERT?

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