Koh Rong – und ich dachte immer „The Beach“ läge in Thailand

Reiseziele 2015

„So enjoy the Island and take care of the sand flies! Cheers!“ Die Backpackercrowd hebt fröhlich die Plastikbecher mit Eistee in die Höhe, das Aufnahmeritual ist beendet. Woohoo, vor mir liegen drei Tage auf einer Insel mit dem weißesten Sand und dem türkiesesten Meer das ich je gesehen habe. Koh Rong, die zweitgrößte Insel Kambodschas liegt im Golf von Thailand und ist quasi wie „The Beach“ nur eben in Echt. Und anders als im Film musste ich weder schwimmen noch mich vor einer Horde wütender Marihuana-Bauern verstecken um dorthin zu gelangen.

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Pssst, noch mehr Tipps für Kambodscha:

Koh Rong – Nächster Halt: Paradies

Jeden Morgen um 9 bringt die Fähre die Backpackermeute vom Festland in Sihanoukville nach Koh Rong. Wobei Fähre ein wenig übertrieben ist. Das einfache Boot hat weder Stühle noch sonst irgendwelche Extras. Man sitzt gegen den Rucksack gelehnt auf dem Sonnendeck, lässt sich den Fahrtwind um die Nase wehen und hält ein Nickerchen. Das ist Reisen, so wie ich es mag. Nach zwei Stunden tauchen Silhouetten am Horizont auf. Wir haben das Ziel erreicht. Je näher wir der Insel kommen desto größer werden meine Augen. Ich hätte ja vieles erwartet, aber das? Das Wasser ist so türkies, als wäre es mit einem Textmarker angemalt und es ist so klar, dass man am Hafen hunderte kleiner Fischchen sehen kann, die sich rund um den Anleger tummeln.

Erst nach mehrmaligem Augenreiben kann ich es wirklich fassen, dass das hier gerade passiert. Warum hat mir bloß nie jemand gesagt, dass Kambodscha so affengeile Inseln hat. Thailand hier, Thailand da, aber Kambodscha? Aber vielleicht ist es auch gerade gut so, dass mir das niemand gesagt hat. Denn wenn man es mir gesagt hätte, hätte man es auch anderen gesagt und die Insel wäre vielleicht nicht mehr das, was sie jetzt ist.

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Ich kann es kaum erwarten vom Boot runterzukommen. Erst wenn ich den Sand zwischen meinen Zehen und das Wasser an meinen Beinen spüre kann ich glauben, dass das hier alles Wirklichkeit ist. Ich weiß noch wie ich drei Wochen zuvor an einem verregneten Sonntag einen Artikel mit den 100 schönsten Stränden der Welt in die Hände bekam. Nur aus Spaß gab ich Kambodscha in die Textsuche ein. Ich hatte nicht erwartet, ein Ergebnis zu bekommen, denn von Kambodscha als Badeparadies hatte ich noch nie gehört. Und dann spuckte die Suche auf Platz 78 Koh Rong aus. Und so landete ich hier.

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Koh Rong: Das Aufnahmeritual

Jeder Koh Rong Neuankömmling durchläuft zunächst das – ich nenne es mal Aufnahmeritual. Nach „The Beach“-Manier werden alle Neuen in Cocos Bar zusammengetrommelt und mit den Dos und Don’ts der Insel vertraut gemacht. Was man nicht tun sollte: ohne Moskitoschutz nur einen Meter über den Sand laufen, sich verletzen, denn es gibt keinen Arzt auf der Insel, nicht ohne Guide in den Dschungel gehen, nicht halbnackt durch das Dorf rennen. Okay, soweit alles klar. Der Teil mit den Does gefiel mir schon besser: Tauchen, Schnorcheln, Dschungeltrecking, Kanu fahren, Barbecue und Pizza essen – langweilig wird mir in den drei Tagen jedenfalls nicht. Nachdem wir alle unseren Begrüßungseistee ausgetrunken haben, verstreut sich die Meute in alle Himmelsrichtungen. Beziehungsweise eigentlich nur eine Richtung, denn die einfachen Bungalows, in denen man auf Koh Rong übernachtet, sind alle an einem Strand versammelt. Dahinter erstreckt sich nichts als Sand, Sand, Sand und im Inselinneren dichter Dschungel.

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Koh Rong: Keine Toilettenspülung aber WLAN

Je weiter man sich also vom Anleger entfernt, desto dünner werden die Bugalowansiedlungen und nach ein paar hundert Metern ist auch kein Mensch mehr am weißen Sandstrand zu sehen. Mit dem Treehouse Bungalows haben wir die letzte Bungalowansiedlung vor dem Nirgendwo erwischt, die als DER Pizzahotspot angepriesen wurde. Jackpot! Wer Luxus sucht ist auf Koh Rong generell falsch. Freilichtbad mit kaltem Wasser, keine Toilettenspülung und Licht sowie Strom nur von 14 bis 22 Uhr – damit muss man auf der Insel leben. Das WLAN ist aber erstaunlich gut. Wer das akzeptiert, erlebt den Inbegriff eines Inseltraums.

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Koh Rong: Lost in Paradise

Auf der Insel scheint die Zeit irgendwie in einem anderen Rhytmus zu laufen. Denn selbst ich, die sonst nur schwer zur Ruhe kommt, bin plötzlich die Ruhe in Person – also fast. Sonnen, in den Schatten flüchten, Lesen, im Meer baden, wieder Sonnen, flüchten, am Strand spazieren gehen, Muscheln sammeln, wieder baden und das ganze wieder von vorne. Am Ende dann mehr im Schatten liegen, weil nach zwei Tagen jeder mit europäischer Haut einen Sonnenbrand hat. Das ist eine Nebenwirkung des Kokosöls, welches man sich zum Schutz vor den Sandfliegen möglichst tonnenweise auf die Haut schmiert, bevor man sich dem Strand nähert. Und wie prima Öl als Bräunungsbeschleuniger wirkt, sollte bekannt sein. Also schmiert man auf die Schicht von Kokosöl noch eine dicke Schicht Sunblocker und hofft das beste. Meist vergeblich…

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Koh Rong: Dschungelexpeditionen

Survivor Beach – der Name riecht schon förmlich nach Abenteuer. Nur eine kurze „Dschungelexpedition“ von den Treehouse Bungalows entfernt, befindet sich der kilometerlanger einsamer Sandstrand mit dem wohlklingenden Namen. Besonders mutige oder besonders dumme, je nachdem, können den Strand auch über die großen Steine am Ufer hüpfend erreichen. Das kann jedoch eine gute Stunde dauern und wird nicht selten mit Schürfverletzungen an den Füßen bezahlt. Glaubt mir, eine Schnittverletzung am Fuß von den scharfen Korallen ist wirklich keine Freude auf Koh Rong. Also besser den Dschungelweg wählen, auch wenn man da nicht weiß, welche gefahren im Schlamm warten, durch den man warten muss. Wer die Expedition gewagt hat, findet Sanddünen, soweit das Auge reichen. Sie erinnern mich an Frazer Island in Australien, das ich bisher leider nur von Bildern kenne.

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Koh Rong: Kanutour zu einer einsamen Insel

Nachdem ich geschwommen, gelesen, sonnengebadet, in den Schatten geflüchtet, Muscheln gesammelt und dreimal zum Survivor Beach durch den Dschungel gerobbt bin, musste mehr Action her. Und davon gibt es ja glücklicherweise auf Koh Rong genug. Also wurde kurzer Hand ein Kanu gemietet und über das wogene Meer die kleine Insel angesteuert, die wir vom Strand aus schon immer so sehnsüchtig angestarrt haben. Diese beherbergt einen kleinen Tempel, ist aber ansonsten unbewohnt.

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Koh Rong: Geheimnis oder Geheimtipp?

Nach drei Tagen im Paradies sitze ich mit der sonnenvebrannten und kokosölverschmierten Backpackermeute wieder auf der Fähre. Es ist erstaunlich ruhig. Soll man den Freunden von „The Beach“ erzählen oder das Geheimnis lieber für sich behalten? Psst ich verrats euch: The Beach liegt in Wirklichkeit gar nicht in Thailand. Und wenn ich dem Fährenguide glauben soll, wird dieses Paradies wohl auch noch genauso aussehen, wenn ich in 10 Jahren wiederkomme. Na da will ich ihm mal glauben und nicht den Gerüchten, die von einen Flughafen auf der Insel handeln. Ihr sucht nach „The Beach“? Dann fahrt lieber jetzt noch schnell hin, bevor die Gerüchte sich nachher doch noch bewahrheiten…

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Wissenswertes für Koh Rong

Die Fähre nach Koh Rong fährt täglich morgens und abends hin und zurück und kostet 5 Dollar. Organisiert wird der Transfer vom Koh Rong Dive Center in Sihanoukville, von dessen Office auch der Bus zum Hafen startet. Sihanoulville selbst erreicht man entweder über den Inlandsflughafen oder per Bus von Phnom Penh in circa 5 Stunden und von Siem Reap in circa 12 Stunden. Ein Privatzimmer im Dorf kostet ab 10 Dollar, ein einfaches Bungalow etwa ab 20-30 Dollar. In der Hauptsaison könnte es von Vorteil sein, telefonisch oder online vorzureservieren, weil die paar Hotels dann ruck zuck ausgebucht sind. Falls ihr in der Regenzeit in Kambodscha seid: Fahrt trotzdem, wir hatten trotz Regenzeit drei Tage lang strahlenden Sonnenschein und im Sommerregen am Strand tanzen hat doch auch was!

Was ist euer „The Beach“?

PS: Kennst du eigentlich schon meinen Reise Guide Kambodscha?

PPS: Nach Kambodscha nur mit Handgepäck reisen? Kein Problem finde ich! Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie und warum ich nur mit Handgepäck reise, dann leg ich dir meine Video-Reihe Nur mit Handgepäck reisen ans Herz!

PPPS: Du willst wissen, was meine Top Tools für jede Reise sind? Dann schau dir meine 10 Must Haves für jedes Reiseabenteuer an!

Dieser Artikel nimmt an der Blogparade „Die schönsten Strände Südostasiens“ teil.

54 Kommentare

  • Stefan sagt:

    Schöner Artikel und tolle Fotos!
    Ich hatte die „Fundstücke der Woche“ gerade fertig, als ich deinen Artikel entdeckt habe.
    Dann nächsten Freitag! 🙂

  • Nadja sagt:

    Wow, schaut hammer aus dort! Da muss ich wohl auch noch hin! Toller Bericht und tolle Fotos!
    Liebe Grüße

    • Jana sagt:

      Dankeschööön! Aber unbedingt!!! LG Jana

      • Johanna Baader sagt:

        Hallo Jana,
        ich bin total begeistert von Deinem Beitrag. Ich bin im November in Vietnam und
        will im Dezember 2013/Januar 2014 nach Kambodscha. Und natürlich auf diese Trauminsel. Ich wollte dort 6 Wochen bleiben.
        Kannst Du mir vielleicht schreiben, wo ich für so lange Zeit billig übernachten kann?
        Und kann ich da was vorbuchen?
        Gerne höre ich von Dir. Danke.
        Johanna aus München

        • Jana sagt:

          Hi Johanna, wow da hast du ja eine tolle Zeit vor dir!!! Am günstigsten kann man im Dorf in einem Honestay übernachten. Guck mal bei Koh Rong Divers, die kümmern sich um alles auf der Insel so läuft und können dir vielleicht weiterhelfen. Mein Neid ist dir jedenfalls sicher 🙂 Liebe Grüße, Jana

  • Summer sagt:

    Hallo Jana,
    ich bin total geplättet von diesem hammergeilen Strand. Die Fotos sind supersupertoll. Ich bin begeistert.
    Liebe Grüße
    Summer

  • Seiltanz sagt:

    Einfach traumhaft!

    LG aus Kroatien,
    Manuela

  • Flögi sagt:

    Wunderschöne Ort!
    Hallo Jana, ich war schon lange nicht in deinem Blog, ich hatte für nichts Zeit wegen meiner Hochzeitsorganisation und Hochzeit. 🙂 Jetzt überlegen wir schon mit meinem frischgebackenen Mann, wohin wir auf die Hochzeitsreise gehen sollen. Es sollte schon was besonderes sein. Deine Insel würde sehr gut passen. Aber es wird erst in dem nächsten Jahr irgendwann, solange sammele ich fleißig Infos von überall.
    Liebe Grüße

  • Pingback: Fundstücke der Woche: Formel 1 in Singapur, Shopping in Bangkok, auf den Spuren der Exil-Tibeter und mehr › Indien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam › Faszination Südostasien
  • Mihaila sagt:

    Wahnsinnig schön! Nächstes Jahr im November steht bei mir auch eine Thailand & Kambodscha Rundreise an.. und Koh Rong ist jetzt definitiv auch auf der Liste! Danke, dass du diesen Tipp mit uns geteilt hast 😉

  • DDP sagt:

    Wir waren Ende 2011 1 Woche auf Koh Rong. Damals zufällig im Netz davon gelesen. Hatten erst im Monkey Island einen Bungalow und dann noch 3 Nächte ein Treehouse 🙂 Es ist wirklich wie THE BEACH – Deine Bilder sind ganz toll und wecken schöne Erinnerungen an eine tolle Insel – Danke dafür

  • Ruti sagt:

    Hallo,

    Dein Artikel hat mir bei der Entscheidung, die Inseln vor Kambodscha zu besuchen, sehr geholfen. Ich werde nun Weihnachten und Silvester dort verbringen. Silvester auf Koh Rong und Weihnachten auf eine der anderen Inseln, vorausgesetzt ich finde noch eine Unterkunft. In meinem Blog rutisreisen.de berichte ich dann, wie es so war.
    Danke für den verheißungsvoll klingenden Tipp.

  • Oli sagt:

    Das klingt tatsächlich paradiesisch, was du da beschreibst. Wie schlimm war das denn letztlich mit den Insekten? Ich habe vor einiger Zeiten bei Manu und Nadine (hier: http://www.farawayfromhome.net/welcome-to-parabite-island/ ) eher etwas abschreckende Geschichten gehört.

    • Jana sagt:

      Hi Oli, also wir haben uns immer mit Kokosöl eingeschmiert, was auch die Einheimischen gegen die Biester nehmen und das hat ganz gut funktioniert. Nur glänzt man eben wie eine Speckschwarte und muss in der Sonne aufpassen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt… Aber für DEN Strand nehme ich das gerne in Kauf!!! Viele Grüße, Jana

  • Pingback: Kambodscha: Robinson Feeling auf Crusoe Island |
  • Harald sagt:

    Hi, komme gerade von meiner Kambodscha/Thailandtour. Da ich deinen Bericht schon vor meinem Tripp gelesen hab, habe ich es mir nicht nehmen lassen einen Abstecher auf die Insel zu machen. Und was soll ich sagen……..es war einfach nur traumhaft paradiesisch. Danke fur den Tipp 🙂

    • Jana sagt:

      Hallo Harald, freut mich, dass du durch mich auf Koh Rong gestoßen bist und natürlich, dass es dir genauso gut gefallen hat. Ich muss unbedingt irgendwann einmal dorthin zurück 🙂 Liebe Grüße, Jana

  • Rebecca sagt:

    Hallo Jana, schöner Beitrag über die Trauminsel! Mein Freund und ich waren auch vor ein paar Wochen dort und es war ein absolutes Highlight! Guck mal auf unserem Blog vorbei wenn du magst, ich hab auch vor Kurzem was drüber geschrieben. Hattest du auch ein mulmiges Gefühl im Dschungel, wegen der ganzen Schlangenwarnungen? 😀 Viele Grüße, Rebecca

  • Marlene sagt:

    Die Fotos sehen so toll aus!!! Darf ich dich fragen, was du für eine Kamera benutzt?
    Ich fahre nächstes Jahr mit zwei Freundinnen durch Asien! Wir können es kaum erwarten 😀
    Hast du dich impfen lassen?
    Liebe Grüße

    • Jana sagt:

      Hallo liebe Marlene, vielen Dank 🙂 Ich habe die Fotos mit meiner Eos 600D und dem normalen Kitobjektiv gemacht, aber Koh Rong ist so schön, da sehen selbst die Handybilder so aus 😀 Viel Spaß auf eurem Asientrip! Wisst ihr schon wo genau es hingehen soll und wie lange? Ja, ich hab mich vorher im Impfzentrum des Gesundheitsamtes in Frankfurt beraten lassen. Letztendlich braucht man aber nur die Klassiker wie Hep A und B etc. Hab mich aber darüber hinaus noch gegen Tollwut impfen lassen. Liebe Grüße, Jana

  • Andreas sagt:

    Gesundes neues Jahr Jana. 😀

    In 14 Tagen geht es u.a. nach Koh Rong. 1 Woche PP, danach gleich nach Sihanoukville,

    Dort wollen wir uns ein ozeantaugliches Boot mieten und von Insel zu Insel schippern. Kannst Du was über die FullMoonParty auf Koh Rong Samloem sagen?

    Deine Bilder haben unseren Reiseziel eindrucksvoll bestätigt.

    Danke dafür Andreas.

    • Jana sagt:

      Hallo Andreas, das klingt ganz toll!!! Leider bin ich nicht so die Partymaus, daher kann ich dir da leider nicht helfen. Ich wünsche dir trotzdem eine tolle Reise, das wird sicher grandios! Halt mich doch auf dem Laufenden, wie es war!!! Liebe Grüße und frohes neues Jahr, Jana

  • Andreas sagt:

    Danke.

    Selbstverständlich berichte ich Dir, was wir noch so erlebt haben.

    Schließlich werden wir in den 4 Wochen einiges Neues im Golf von Thailand entdecken.

    Ein Tipp für Dich von mir ist die Torres del Paine Rundtour (Backpacker) in Patagonien. Einfach anders, aber unheimlich beeindruckend.

    • Jana sagt:

      Torres del Paine ist auf jeden Fall gesetzt. Aber ich hab jetzt schon öfter mal gelesen, er sei total überbewertet?!? Warst du schon dort? Wie hast du die Tour erlebt?

  • Andreas sagt:

    Finde ich nicht Jana. Zumindest wenn man die komplette Rundtour macht, weil da kommt man an Ecken, die einfach faszinierend sind.

    Wir sind gestartet haben Papageien gesehen und nur einen Tag später (ca. 20km) standen wir vor einem Gletscher.

    Dieser Kontrast, die Einsamkeit und diese unberührte Natur waren einfach gut für Kopf und Seele.

    Hier http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.torresdelpaine.com%2Fimg%2Fportada%2FmapaPAINE.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Freise%2Fwandern-in-chile-schoenheiten-aus-granit-und-eis-1.1547814&h=2528&w=2479&tbnid=7uzvBZ5KIIa-JM%3A&zoom=1&docid=P-SHvBTYvK8RLM&ei=186mVJj-BoHsO5XegYgD&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=339&page=1&start=0&ndsp=51&ved=0CC4QrQMwBA

    gewinnst Du einen kleinen Einblick über diese Tour.

    • Jana sagt:

      Cool, danke für deine Einschätzung! Ich werde hier auf dem Blog sicher berichten, wie ich es fand 😉 Liebe Grüße, Jana

  • Alexandra sagt:

    Hi liebe Jana! Ich hab mir deinen Bericht über Koh Rong schon tausendmal durchgelesen:-) Das Resultat ist, dass ich in zwei Wochen nach Kambodscha reise:-) Erst bisschen Kultur und dann Koh Rong:-) Sag mal, diese Kokosöl (wegen den Sandfliegen) kann man schon vor Ort kaufen, oder? Vielen Dank und LG Alex

  • Andreas sagt:

    Da melde ich mal zurück, wie versprochen.

    Auf Koh Rong war ich nicht, dafür auf Koh Rong Saloem, die viel ruhigere Insel, von den beiden.

    Wir haben einen Owner von einigen Bungalow´s auf KRS, in Sihanoukville kennengelernt und sind seiner Empfehlung die Insel KRS zu besuchen gefolgt.

    Ich komme aus dem schwärmen nicht mehr raus, so etwas Unberührtes, von Traumstränden gesäumt, habe ich bis dahin noch nicht erlebt.

    Der Unterschied zu Koh Rong ist dieser, das Koh Rong mehr was für Backpaper, die abends auch feiern wollen mit Alkohol, Musik and more.
    Der komplette Gegensatz ist KRS, da ist ausschließlich die Natur zu bewundern, abends im Strandrestaurant frische Meeresfrüchte genießen, etwas trinken und dann ins Bett. Morgens bei herrlichem Sonnenaufgang aufwachen und in diesen herrlichen Ozean, der hier noch türkisblau ist, schwimmen gehen. Kaum mal einer Menschenseele begegnen und dann auf der Terrasse bei einem guten Buch das Meer rauschen hören und die leichte angenehme salzige Seebrise genießen.

    Absoluter Geheimtipp.

    • Jana sagt:

      Danke für deinen Tipp! Auf Koh Rong findest du aber auch Ruhe und Abgeschiedenheit – kommt halt drauf an, wo du unterkommst 😉

  • hans sagt:

    Eine Frage: ich würde gerne Mitte oder Ende September nach Koh Rong fliegen. Wie ist das Wetter zu dieser Zeit auf der Insel so im Allgemeinen? Dein Beitrag scheint ja auch von September zu sein, aber sind die Bilder auch von September oder warst du da schon vorher auf der Insel?

    • Jana sagt:

      Hallo Hans, ich war im Juni auf Koh Rong zu Beginn der Regenzeit – wir hatten aber Glück, dass es dennoch kaum geregnet hat. Im September würdest du mitten in der Regenzeit landen – was jedoch meistens bedeutet, dass es ein/zwei kräftige Schauer gibt und den Rest des Tages trocken ist. Viele Grüße, Jana

  • Daniel sagt:

    Hi, muss man die Unterkunft vorher buchen?

    • Jana sagt:

      Wir haben einen Tag vorher per Internet gebucht, aber man hätte auch problemlos noch etwas vor Ort gefunden. Kommt natürlich auch ein bisschen auf die Saison an… Liebe Grüße, Jana

    • Harry sagt:

      Hast du vor mit der vormitagsferry rüberzuschippern ist es ohne vorab gebucht zu haben kein Problem. Kommste nachmittags/abends an kann es ein echtes Problem sein. Selbst erlebt und zigfach mitbekommen.

  • Jürgen sagt:

    Hallo Jana,
    danke für deinen wirklich interessanten und witzig geschriebenen Beitrag über Koh Rong. Bist du auch mal vom White Beach zum Sok San Beach gewandert? wenn ja, wie lange hast du da ungefähr gebraucht? 🙂 LG und danke!

  • Bernhard sagt:

    Ko Rong ist eine Verdreckte Insel.
    Von einer geplanten Woche war ich froh nach 2Tagen wieder abzureisen.Dreckig,Stillos und man ist immer auf’s Boot angewiesen,Longbeach:
    Vorne schöner Strand dahinter überteuerte Dreckige Hütten ein Sandweg und gleich wieder Müll.
    Wer Ko Rong schön findet war wohl noch nie Gast auf Thailändischen Inseln samt Ihrer Herzlichen gastfreundlichen Einwohner.Wobei Kambodchaner
    nur auf „Abzocke“ aus sind, was schon an der Grenze anfängt.
    Da müsste sich einiges um 180Grad drehen.Deshalb war und ist und wird Ko Rong NIE „The Beach“….außer für die Bärtigen Feiermeister !
    Wünsche n schicken Tag!
    (Jetzt Ko Mak)

    • Jana sagt:

      Danke, dass du deine Erfahrungen teilst. Vor drei Jahren, als ich selbst dort war, war Koh Rong in keinster Weise verdreckt und stillos. Und ich bin nicht ansatzweise ein bärtiger Feiermeister 😀 Ich habe schonmal gehört, dass sich dort wohl einiges verändert haben soll, was mega schade wäre/ist. Das mit der (fehlenden) Gastfreundlichkeit kann ich so nicht bestätigen.

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